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Entwicklung bei den Schülerzahlen

Diskussion um Laufener Gymnasium: Direktor schreibt Brief an Bürgermeister und Stadtrat

Maurice Flatscher
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Maurice Flatscher

In einem zweieinhalbseitigen Brief an Bürgermeister und Stadtrat blickt Gymnasiums-Direktor Maurice Flatscher auf die Entscheidungsfindung zu diesem Neubau des C-Trakts, auf die aktuelle Lage in der Schule und seine „persönliche Sicht“ auf die „intensiv diskutierte Entscheidung des Kreistags in Bildung zu investieren“. Er finde es „sehr schade“, dass die nun „öffentlich so stark herabgewürdigt wird.“ 

Laufen - Flatscher zeigt Verständnis für Kritik, dass ein erst 1998 in Betrieb genommener Bau im Jahr 2026 bereits wieder abgerissen wird. Doch der zweite, dritte oder gar vierte Blick ermögliche eine andere Einschätzung. So habe es vor einer Entscheidung zu einem Ersatzbau sechs Vor-Ort-Termine sowie eine Vielzahl an Experten-Begutachtungen gegeben. Die Sanierungen der Abschnitte A und B hätten gezeigt, dass die Kosten zu niedrig angesetzt waren. Damit sei auch klar geworden, dass das Budget für den dritten Bauabschnitt nicht ausreichen würde. Gleichzeitig habe es den Beschluss der bayerischen Staatsregierung gegeben, zur neunjährigen Gymnasialzeit zurückzukehren. 

Daher sei die Entscheidung gefallen, den dritten Abschnitt mit einer neuen Planung anzugehen. Eine Machbarkeitsstudie habe dann einen Neubau als die wirtschaftlichere Lösung eingestuft, was man nach Kostensteigerungen im Jahr 2021 erneut geprüft habe. 

„Keiner hat sich die Entscheidung leicht gemacht“, schreibt der Direktor und listet anschließend beispielhaft dringend erwartete Maßnahmen auf. So gebe es zu wenig Arbeitsmöglichkeiten für die steigende Zahl an Lehrkräften. Die Pausenflächen seien für die 680 Schüler zu gering. Wasserschäden im C-Trakt würden zusätzliche Maßnahmen erfordern. In diesem Trakt sei auch die akustische Situation der Musikräume mangelhaft. Eine gemeinsame Schul- und Stadtbibliothek sei immer noch nicht fertiggestellt, auch die digitale Infrastruktur noch nicht umgesetzt.

Dies alles vor dem Hintergrund, dass sich die Schülerzahlen seit dem Schuljahr 2016/17 von 580 auf aktuell 682 erhöht haben. Da ist die ukrainische Brückenklasse nicht mitgerechnet. Im Jahr 2026 komme dann mit G 9 eine weitere Klasse hinzu. Gegenüber bgl 24 bekräftigt Flatscher für die ganze Schulfamilie: „Wir warten auf diesen dritten Abschnitt.“ Man sei froh und dankbar für eine solche Weichenstellung im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen.

hhö

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