Januar-Sitzung des Stadtrats in Laufen

Feil: "Klares Zeichen für Verkehrssicherheit"

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Laufen - In seiner Januar-Sitzung stellte sich der Stadtrat um Bürgermeister Hans Feil geschlossen hinter die Forderung der Bürger, die Verkehrssituation in der Altstadt zu entschärfen.

Einstimmig stellte sich der Stadtrat am Dienstag hinter die Forderung, die Verkehrssituation in der Laufener Altstadt zugunsten der Fußgänger zu entschärfen. In einem offenen Brief an Landrat Georg Grabner hatte der Ortsverein der AWO in der Salzachstadt gebeten, die Bereiche Schlossstraße und Marienplatz besonders für Kinder und ältere Menschen sicherer zu machen. Diesem Anliegen will Hans Feil nun mit einem eigenen Schreiben an den Landrat Nachdruck verleihen.

Grüne: "Katastrophale Situation für Fußgänger"

Im Bereich der Schlossstraße sah Bürgermeister Hans Feil für einen Zebrastreifen jedoch schwarz: "Hier gibt es keinen rechtlichen Weg eine Überquerungshilfe zu realisieren." Am Marienplatz sehe die Situation jedoch schon anders aus. Die breite Straße und die Tatsache, dass der Grund rechts und links der Fahrbahn im Besitz der Stadt sei, würden für eine Lösung an dieser Stelle sprechen. Zudem könne man im Gebiet nach der Salzachbrücke von Oberndorf kommend nicht damit rechnen, dass die Abgase der Autos zu einem Problem werden könnten.

Die Errichtung einer Überquerungshilfe auf dem Marienplatz sei so noch nicht geprüft worden. Feil schlug also vor, die Maßnahme dort explizit vom Landratsamt analysieren zu lassen.

Von Seiten der Regierung sei das Thema "Verkehrssituation in der Altstadt" bereits früher angesprochen worden. Es wurde gefordert,  "auf das Verkehrsaufkommen einzuwirken", konkrete Lösungsvorschläge seien dabei jedoch nicht eingebracht worden, so Bürgermeister Feil. Mit dem Beschluss des Stadtrats, sich inhaltlich grundsätzlich hinter den offenen Brief des AWO-Ortsvereins zu stellen, erfolgte ein "klares Zeichen" für die Verkehrssicherheit in der Stadt.

Weiter Maßnahmen, wie zum Beispiel Diskussionen über ein Salzachquerung an einer anderen Stelle zur Entlastung der Altstadt, und eine zusätzliche Behandlung des Anliegens von der zuständigen Fachbehörde, sollen durch den Beschluss nun weiter angeregt werden.    

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © pa/red

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