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Geothermie: Nun ist klar, wo gebohrt wird

Laufen - Langsam kommt immer mehr Licht ins Dunkel: Der Bohrplatz für das Geothermie-Projekt steht grob fest. Ein Info-Abend am Montag soll weitere Fragen klären.

Anfang April sickerte bereits durch, dass beim gemeinsamen Geothermie-Projekt Kirchanschöring wohl mehr oder weniger leer ausgehen wird: Die Salzburg AG fand nach den Messungen vor allem auf Laufener Seite bessere Bedingungen, um Energie tief aus der Erde nutzen zu können. Nun verraten die Österreicher mehr: "Nordwestlich von Laufen an der B20" sei der konkrete mögliche Standort für das Projekt: "Dort liegt das größte Potenzial", so die Salzburg AG.

Es kann sich dabei nur um die Gegend um Kulbing, Strass und Höfener Stausee handeln, an der gebohrt werden soll. Die Eigentümer der landwirtschaftlichen Flächen wüssten bereits Bescheid. "Trotzdem muss die Wirtschaftlichkeit erst abschließend geprüft werden, bevor fix entschieden wird, ob das Geothermie-Projekt realisiert wird", so Hilde Fabry im Gespräch mit BGLand24.de. Im Sommer könne man damit rechnen. Auch der Trassenverlauf wäre dann klar.

Infoveranstaltung am Montag

Am 4. Mai richten der Laufener Stadtrat und der Kirchanschöringer Gemeinderat eigens eine gemeinsame Sitzung in der Salzachhalle aus, um nochmals über das Projekt zu informieren. Auch Vertreter der Salzburg AG werden dabei sein, und Rede und Antwort stehen, Beginn ist um 18.30 Uhr. BGLand24.de wird vor Ort sein und aktuell berichten.

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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