Drei junge Kandidaten für den Laufener Stadtrat

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Von links nach rechts: Bürgermeister Hans Feil, Rupert Surrer, Christian Burr, Tobias Starnecker, Maximilian Lederer

Laufen - Die Junge Union Laufen stellte ihre Stadtratskandidaten und das vorläufige Wahlprogramm für die Kommunalwahlen im kommenden Jahr vor.

Neben der Aufstellung und Vorstellung der Kandidaten der JU stand, die Vorstellung des vorläufigen Wahlprogramms der JU auf dem Programm sowie ein Bericht des Ersten Bürgermeisters Hans Feil zu den Errungenschaften der letzten Jahre und den zukünftigen Zielen.

Nach der Begrüßung der zahlreich erschienen JUler sowie der amtierenden Stadträte Rosemarie Heinz, Hans Surrer und Markus Feil durch den JU-Vorsitzenden Starnecker, richtet der CSU-Vorsitzende Christian Schmidbauer sein Grußwort an die Versammlung. Er forderte einen feurigen Wahlkampf und erhoffte sich von der JU eine aktive Teilnahme am Wahlkampf.

Anschließend stellten sich die Kandidaten anmoderiert von Rebecca Feil vor. Der Spitzenkandidat der JU Laufen Christian Burr ist 32 Jahre alt, verheiratet und wohnt in Oberheining. Beruflich ist Christian Burr in der Rettungsleitstelle als Gruppenleiter tätig und kann eine beachtliche Menge an ehrenamtlichem Engagement in der Feuerwehr Leobendorf, beim Roten Kreuz und in der Musikkapelle vorweisen.

Der zweite Kandidat Rupert Surrer kommt aus Haiden und arbeitet als Maschinenbauingenieur. Mit seinen 29 Jahren kann auch Rupert Surrer schon auf eine „Laufbahn“ im gesellschaftspolitischen Bereich zurückblicken. Sein Engagement fokussierte sich vor allem auf den kirchlichen Bereich.

Als Dritter im Bunde stellt sich Tobias Starnecker, 24, der Wahl zum Stadtrat im März 2014. Starnecker studiert Rechtswissenschaften an der Universität Passau und war bis vor kurzem als Oberministrant und KLJB-Vorstand aktiv. Sein politisches Engagement leistet er seit fünf Jahren als Vorsitzender der Jungen Union Laufen.

Nach der kurzen persönlichen Vorstellung der Kandidaten wünschte auch noch der Kreisvorsitzende der JU Berchtesgadener Land und Spitzenkandidat der Jungen Union für den Kreistag, Maximilian Lederer, den drei Kandidaten viel Kraft und Erfolg für den anstehenden Wahlkampf. Lederer sagte, dass er für die kommenden Wahlen aufgrund des Rückenwinds aus den Landtags- und Bundestagswahlen gute Chancen für die Kandidaten der JU und CSU sehe.

Als nächster Punkt stand der Bericht des Bürgermeisters Hans Feil auf dem Programm. Er stellte in knappen Worten noch einmal die Erfolge der letzten Jahre dar. Als besonders wichtig stellte er die Schaffung der Gewerbegebiete Lepperding und Hauspoint heraus. Auch nannte er die Stärkung des Schulstandorts Laufen durch den Neubau der zweifach-Turnhalle am Rottmayr-Gymnasium sowie die Einrichtung des Schulverbunds und –verbands für die Mittelschule Laufen als wichtige Errungenschaften. Für junge Familien und somit als wohl zukunftsträchtigste Maßnahme nannte Feil den Grundsatzbeschluss zur Schaffung eines Kinder- und Jugendzentrums neben der Grund- und Mittelschule. Des Weiteren stellte er noch heraus, dass sich die Stadt Laufen durch ihre Salzachfestspiele und auch die 200-Jahre- Rupertiwinkel-Feierlichkeiten als kulturelles Zentrum des Rupertiwinkels beweisen konnte.

In seinem kurzen Ausblick in die Zukunft wünschte sich Feil einen Mentalitätenwandel in Laufen. Er stellte hierbei zufrieden fest, dass zwar mittlerweile Beschlüsse zu produzierendem Gewerbe im Stadtrat einstimmig ergehen und somit der komplette Stadtrat den Handlungsbedarf in diesem Bereich erkannt habe. Leider sei dies im Bereich des Handels noch nicht der Fall. Um als Einkaufsort attraktiv zu sein, sei aber die Angebotsvielfalt entscheidend. Er führte weiter aus, dass er sich für Laufen wünsche, dass sie sich immer mehr zu einer Stadt wandle, die durch ihre Arbeitsplatzangebote sowie weiche Faktoren zu einer Heimatstadt mit hoher Lebensqualität für alle Laufener werde. Den jungen Stadtratskandidaten wünschte er viel Erfolg für die Kandidatur und forderte sie dazu auf, vehement für eine bürgerliche Mehrheit im Stadtrat zu kämpfen. Starnecker dankte dem Bürgermeister Hans Feil und wünschte ihm für die weiter Arbeit den erforderlichen Elan und den Weitblick, den er auch bis jetzt bewiesen hat.

Anschließend stellte Starnecker stellvertretend für alle mitwirkenden JUler das Wahlprogramm der Jungen Union Laufen vor. Als wichtigste Themenschwerpunkte benannte Starnecker die Wirtschaft, Bildung, Ausbildung, Vereinswesen, Energie und Tourismus. Im Bereich der Wirtschaft konnte die Stadt Laufen durch die Gewerbeansiedlungen schon große Schritte in die richtige Richtung machen, jedoch müsse man noch versuchen für alle Bildungsstufen Ausbildungs- und Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Vor allem für Akademiker müssten in Laufen mehr Arbeitsplätze entstehen, um den Studenten aus Laufen auch eine berufliche Rückkehr in ihre Heimatstadt zu ermöglichen. Im Vereinswesen kann die Junge Union mit dem Kandidaten Christian Burr eine Koryphäe auf diesem Gebiet aufweisen und fordert in ihrem Wahlprogramm eine Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung der Vereine, um so die Jugendarbeit der Vereine zu unterstützen. Im Bereich Tourismus sieht die JU ein großes Potential nicht nur wegen der Nähe zu Salzburg, sondern auch wegen eigener Attraktivität der Stadt Laufen und ihrer Außengebiete.

Starnecker forderte konkret, dass in den nächsten Jahren endlich ein Hotelprojekt in Laufen oder um Laufen realisiert werden muss. Für die Energie steht die JU Laufen auf der Linie der JU BGL und fordert eine energetische Nutzung der Salzach. Auf all diesen Gebieten sieht Rupert Surrer einen Bedarf die Außengebiete zu stärken und in diesen den DSL-Ausbau voranzutreiben. Auch stehen die Kandidaten der JU eindeutig zum Einheimischen-Modell, um jungen Familien günstigeres Bauland zur Verfügung zu stellen. Abschließend sagte Starnecker zum Wahlprogramm, dass dieses in den nächsten Wochen noch verfeinert werde, um es dann in das Wahlprogramm der CSU zu integrieren und auf der Homepage www.ju-laufen.dezu veröffentlichen.

Zum Ende der Versammlung stellten die JU Kandidaten noch einmal heraus, wieso sie sich für das politische Engagement in der Jungen Union entschieden haben und sie sich für den Stadtrat um ein Mandat bewerben. Rupert Surrer nannte als seinen Antrieb die Prägung durch seinen Vater, welcher zum Ende dieser Periode aus dem Stadtrat ausscheidet und den Willen etwas zu bewegen. Christian Burr brachte die Ziele der jungen Kandidaten auf den Punkt, indem er sagte, dass vieles richtig laufe und somit nicht alles zu ändern sei, aber natürlich in bestimmten Bereich Verbesserungsbedarf bestehe, den man als junger Kandidat aufzeigen möchte und konstruktiv zu neuen Lösungen führen möchte.

Pressemeldung Junge Union Laufen

Quelle: BGland24.de

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