Neues aus dem Stadtrat

Wann kommen jetzt die Stolpersteine für Laufen?

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Laufen - "Stolpersteine gegen das Vergessen" - so lautet der Name einer Initiative des Berliner Künstlers Gunter Demnig. Jetzt bekommt auch die Stadt Laufen Stolpersteine zur Erinnerung an eine jüdische Familie:

Familie Friedmann hieß die jüdische Familie, an die mit den fünf Stolpersteinen zukünftig in Laufen gedacht werden soll. Die fünfköpfige Familie hatte ein Kaufhaus, und wurde aus der Stadt vertrieben. Alle fünf sind umgekommen. Drei in Ausschwitz, einer auf dem Todesmarsch "Böhmisch Leipa" , sowie Frau Friedmann am 9.7.1942 in Theresienstadt/Ausschwitz. 

So geht es mit den Stolpersteinen weiter

Auf der letzten Stadtratssitzung wurde nun die Entscheidung getroffen, wie es mit den Stolpersteinen weitergeht.

Die Steine sollen mittig auf dem Gehweg in der Schloßstrasse Nummer Sechs eingefügt werden. "Dass es jetzt doch so lange gedauert hat, bis wir die Entscheidung treffen konnten lag daran, dass die Behörden so lange gebraucht haben, um über den Antrag zu entscheiden. Außerdem war an dieser Stelle lange eine Baustelle und bei dem Gehsteig stand lange auch die Frage im Raum, ob hier eine Absenkung vorgenommen wird. Dann wäre die Verlegung nur ein Provision gewesen und das wäre zu teuer gewesen und hätte auch erstmal keinen Sinn gemacht", so Laufens Bürgermeister Hans Feil.

Und ergänzt:" Nun hängt es vom Künstler ab, wie lange es dauert, bis wir die fünf Steine erhalten. Der Andrang nach den Stolpersteinen ist sehr groß und wir müssen uns nun in die Reihe der Anderen einreihen.  "Die Steine sind genau wie alle anderen aus Messing und kommen von dem Künstler Gunter Denning".

Quelle: BGland24.de

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