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Prozess vor dem Amtsgericht Laufen

"Das geht niemanden etwas an, am allerwenigsten die Medien"

Laufen/Erding - Im Prozess gegen einen Soldaten vor dem Amtsgericht Laufen begründete dieser seine Fahnenflucht mit seinen Erlebnissen im Warteraum Asyl in Erding. Unter anderem soll dort 2015 eine 14-Jährige von mehreren Männern vergewaltigt worden sein.

Fresse halten, das geht niemanden etwas an, am allerwenigsten die Medien“, zitierte laut Berichten des Münchner Merkurs und des Berchtesgadener Anzeigers ein Soldat aus Nordrhein-Westfalen vor dem Amtsgericht Laufen seine Vorgesetzten. Bei niemanden habe er über die Vorfälle, deren Zeuge er im Warteraum Asyl in Erding wurde, reden können. Letztlich habe er es dort nicht mehr ausgehalten und sich zur Desertion entschieden.

Er schilderte dem Gericht, dass er unter anderem ein 14-jähriges Mädchen suchen musste, nachdem dieses von acht Männern vergewaltigt worden wäre. Auch ansonsten hätten dort verheerende Zustände geherrscht.

Auf Nachfrage des Merkurs habe man beim zuständigen Landratsamts von der Vergewaltigung nichts gewusst. Dies, obwohl man dort für die Kostenübernahme bei Krankenhausaufenthalten der Asylbewerber zuständig sei. Auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge habe "nach Rücksprache mit den Kollegen vor Ort und der Polizei" nichts über einen solchen Vorfall herausfinden können. Wegen Desertion wurde der Mann letztlich zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro verurteilt.

hs

Rubriklistenbild: © dpa

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