Urteil gegen Verkehrsrowdy am Teisendorfer Faschingszug

Mit Stoßstange gegen Schienbeine von drei Feuerwehrlern

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Teisendorf/Laufen - Wegen dem Faschingszug war noch abgesperrt, doch einem Teisendorfer Rentner konnte es nicht schnell genug gehen: Mit seinem Auto bedrängte er immer wieder Feuerwehrleute. Jetzt wurde er verurteilt.

Wegen Nötigung und gefährlicher Körperverletzung wurde am Montag ein Rentner aus Teisendorf zu einer Geldstrafe von 7800 Euro verurteilt, berichtet heimatzeitung.de. Die Vorfälle ereigneten sich am 26. Februar, das Urteil fiel vor dem Amtsgericht Laufen.

Insgesamt drei Feuerwehrler machten mit dem 76-Jährigen und seinem Auto unfreiwillige Bekanntschaft. Zuerst fuhr der Rentner bei der Absperrung am Kreisverkehr "mit Schwung" auf einen Feuerwehrler zu, wie es die Staatsanwaltschaft formulierte, um eine Durchfahrt zu erzwingen. Der Mann musste sich schon auf der Motorhaube abstützen, um nicht hinzufallen.

Als der Rentner dann zurückgewiesen wurde, probierte es er an der Absperrung an der Holzhauser Straße: Hier waren es zwei weitere Feuerwehrleute, denen er mit dem Auto bis an die Knie fuhr. Der 76-Jährige gab dagegen an, es eilig zu haben, weil er ins Altenheim müsse. 

xe

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © Fotomontage dpa

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