Bald könnte es aber besser werden

Viele Funklöcher im Rupertiwinkel: "Ein Bauerndorf ist besser versorgt"

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Laufen/Wonneberg - Noch immer tun sich im Rupertiwinkel viele Funklöcher auf, doch womöglich könnte sich die Situation vielerorts bald verbessern.

Das Problem wurde in Otting schon diskutiert, in Petting, vor kurzem in St. Leonhard und jetzt auch in Laufen: Funklöcher und ein schlechter Netzempfang mit dem Handy. Im Laufener Bauausschuss merkte Klaus Hellenschmidt nun an, dass er für einen ausreichend guten Empfang hinüber nach Oberndorf gehen müsse, wie die Südostbayerische Rundschau schreibt. "Jedes Bauerndorf ist besser versorgt als Laufen", meinte auch Stadtrat Bernhard Salomon laut der Zeitung zur dortigen Situation. 

Petting wollte Antenne erlauben - doch dann beschwerten sich die Bürger

In Otting riss vor kurzem dem Besitzer des Oberwirts der Geduldsfaden. Auch dort sitzt man - je nach Anbieter - im Funkloch, was er seinen Gästen aber nicht zumuten will. Auf das Dach des Stadels will er eine Antenne bauen lassen. Ähnliche Probleme hat man in Petting und Schönram: Zuerst überlegte der Gemeinderat, einem Mobilfunkanbieter zu erlauben, aufs Dach des Feuerwehr-Schlauchturms eine Antenne zu installieren - doch nachdem sich viele Bürger beschwerten rückte man wieder von der Idee ab. 

Auch im Gemeinderat von St. Leonhard am Wonneberg wurde das Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung kurz angesprochen - doch laut Bürgermeister Martin Fenninger könnte die Situation bald besser werden: Auch wenn eigentlich die Anbieter für ihre Netzversorgung zuständig seien und nicht die Gemeinden, kündigte der Freistaat laut Fenninger ein Hilfsprogramm für die Kommunen an. Sie sollen finanziell unterstützt werden, um den Ausbau des Mobilfunknetzes auf eigene Faust voranzutreiben

xe

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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