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Überraschung am Amtsgericht Laufen

Vergewaltigung war erfunden: Mann freigesprochen

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Laufen/Ainring - Einen überraschenden Freispruch gab es am Montag vor dem Amtsgericht in Laufen: Die "Geschädigte" gestand plötzlich ein, doch nicht von ihrem Ehemann vergewaltigt worden zu sein.

Er soll sie "Flittchen" genannt, ihr die Decke weggerissen und sie dann an den Armen gepackt haben. Danach soll er ihr wegen den Schreien den Mund zugehalten und versucht haben, in sie einzudringen, was nur wegen einer fehlenden Erektion nicht geklappt haben soll - all diese Vorwürfe gegen einen Salzburger, die sich in der gemeinsamen Wohnung in Ainring im September 2017 abgespielt haben sollten, mussten am Montag vor dem Laufener Amtsgericht fallengelassen werden. Die Anklage lautete auf sexuelle Nötigung. 

Die vermeintlich Geschädigte gestand, bei Polizei und Ermittlungsrichter nicht die Wahrheit gesagt zu haben, berichtet heimatzeitung.de. Der Salzburger wurde dagegen freigesprochen. Tatsächlich soll sich der Mann angezogen auf seine Frau gelegt haben, doch gleich wieder von ihr abgelassen haben, als sie sich wehrte, so heimatzeitung.de weiter. Wegen falscher Verdächtigung und falscher Aussage habe nun dagegen sie ein Strafverfahren zu erwarten. 

xe

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / David-Wolfgan

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