Protest: Paddeln gegen Wasserkraft

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Laufen/Burghausen -Zahlreiche Kanufahrer haben sich auf der Salzach auf den Weg von Laufen nach Burghausen gemacht, um Wasserkraftwerke zu verhindern.

Der Bezirk Oberbayern veranstaltete sein diesjähriges Anpaddeln unter dem Motto "Für eine frei fließende Salzach" am Samstag den 27. April 2013. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bezirk Oberbayern des Bayerischen Kanuverbandes e.V.

Zur Aktionsfahrt kamen 67 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich und Deutschland. Um 10 Uhr war Einstieg und Start in Laufen für die 36km Etappe, gegen 12 Uhr war für die Ersten bereits Ankunft in Tittmoning. Zur Stärkung gab es Leberkäs, Brezen und Getränke.

Die Geschichte der Salzach und ihrer Sanierung ist mittlerweile eine lange: Sie reicht von der Wasserwirtschaftlichen Rahmenuntersuchung Salzach (WRS) Anfang der 1990er Jahre über die Raumverträglichkeitsprüfung 2002 und die 'Symbiotische Nutzung der Sanierungsmaßnahmen an der Unteren Salzach zur nachhaltigen Energiegewinnung' (2009) bis hin zur zunehmend aufgeheizten Diskussion über die Zukunft dieses letzten Fließgewässerabschnitts ohne Kraftwerksnutzung im nördlichen Alpenvorland.

Bereits 1982 hat der damalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß der - trotz ehemals euphorischer Wasserkraft-Ausbauprogramme - den Wasserkraftausbau an der Unteren Salzach aus ökologischen und wasserwirtschaftlichen Gründen strikt abgelehnt.

Startschuss zum Anpaddeln in Laufen

Ankunft in Tittmoning: Ende erste Etappe

kaf

Quelle: BGland24.de

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