Mehrgenerationenhäuser: Förderung ungewiss

Freilassing - Die Bundesregierung hat dem Druck der SPD nachgegeben und kündigte jetzt ein neues Programm für die Mehrgenerationenhäuser an. Viele Fragen bleiben aber noch ungeklärt:

"Wie viele und welche Träger in Zukunft weitergefördert und wie die Förderbedingungen ausgestaltet werden, sagt das zuständige Bundesfamilienministerium nicht“, teilt die Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler mit.

Kofler sorgt sich um die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser in Freilassing und Traunreut: „Das Familienministerium hat monatelang wertvolle Zeit verstreichen lassen. Nun drängt die Zeit, um eine nachhaltige Anschlussförderung auszuarbeiten. Auch wenn im Moment die Finanzierung der beiden Einrichtungen in der Region noch gesichert ist, brauchen die Häuser langfristige Planungssicherheit. Die Träger müssen mit weiteren Monaten der Ungewissheit rechnen, bis ein neues Bundesprogramm ausgeschrieben wird. Sie werden sich neu bewerben müssen, die Bundesförderung wird nicht automatisch verlängert.“ Um mehr Licht ins Dunkel zu bringen, hat die SPD-Fraktion diese Woche eine Kleine Anfrage in den Deutschen Bundestag eingebracht. Mit der Antwort der Bundesregierung ist Anfang Februar zu rechnen.

„Das Ministerium darf sich in seinen Antworten um wichtige Details nicht länger herumdrücken. Die Frage nach einer Übergangsfinanzierung für Häuser, deren Förderung bereits 2011 endet, drängt.“

Bärbel Kofler setzt sich dafür ein, dass die erfolgreiche Arbeit der Mehrgenerationenhäuser fortgesetzt werden kann und keine Projektruinen entstehen.

Die Bundesregierung hat 2006 das Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ gestartet, um den sozialen Zusammenhalt der Generationen vor Ort zu stärken. Auch in Traunreut und Freilassing werden Mehrgenerationenhäuser gefördert.

Pressemitteilung des Wahlkreisbüro Dr. Bärbel Kofler

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Rupertiwinkel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser