Tausend Jahre deutsche Spuren in Russland

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hübsche Betrachterin mit ihrem Kind

Mitterfelden - Deutsche und russische Geschichte sind eng miteinander verwoben. Das wurde bei Erna Eichmanns interessantem Vortrag in der Auferstehungskirche deutlich.

Sänger und Musiker mit Pianistin Svetlana Flat

Die Veranstaltung “1000 Jahre – Deutsche Spuren in Russland“ am 9. November in der evangelisch-lutherischen Auferstehungskirche in Mitterfelden war wieder ein Meilenstein in dem Bemühen, die Vorurteile und Klischees gegenüber den Russland-Deutschen abzubauen und das Verständnis für deren Integrationsschwierigkeiten voranzutreiben.

Hierzu beigetragen hat der von der Initiatorin und Organisatorin Erna Eichmann gehaltene interessante Vortrag mit Lichtbildern. Es wurden sowohl die historischen Fakten und Beweggründe der deutschen Besiedlung Russlands an der Wolga aufgezeigt als auch deren Vernichtung durch die Sowjets.

Zahlreiche Künstler, Sängerinnen, Sänger, Geigerin, Pianistin und Mundharmonika-Virtuosen haben mit emotionalen Liedern und Gedichten zum Gelingen des Abends beigetragen und großen Anklang beim Publikum gefunden. Die von vielen fleißigen Händen zubereiteten russischen Spezialitäten boten eine willkommene Gelegenheit, sich für die mit vielen Bildern, Schriften und Leihgaben gestaltete Ausstellung zu stärken.

Interessierte Aufmerksamkeit wurde Karl Stumpp's Werk über “Die Auswanderung aus Deutschland nach Russland in den Jahren 1763 bis 1862“ mit den Familiennamen und Auswanderungsgebieten zuteil. Die absolute Kostbarkeit aber war ein in der Familie von Erna Eichmann die ganze Zeit gehütetes Gebetbuch aus der Zeit vor der Auswanderung, also vor über 250 Jahren.

schl

Quelle: BGland24.de

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