Feuerwehr bezieht neues Quartier in Mitterfelden

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Ehrung für langjährig aktive Dienstzeit Ainringer Feuerwehrmänner (im Bild mit Urkunde). Von links nahmen Aufstellung: 1. FFW-Vorstand Franz Wimmer. 1. Kommandant Martin Waldhutter, 1. Bürgermeister Hans Eschlberger, Franz Waldhutter (25 Jahre), Karl Huber (40 Jahre), Kreisbrandrat Rudi Zeif.

Mitterfelden - Einen enormen zuwachs von Mitgliedern hat die Feuerwehr Ainringen zu verschreiben. Die sich in ihrem neuen Quartier wunderbar eingelebt hat.

Vorsitzender Franz Wimmer offenbarte in Jahreshauptversammlung die Aktivitäten des Feuerwehrvereins

Auf ein reges Vereinsleben konnte Franz Wimmer, 1. Vorstand des Feuerwehrvereins Ainring, in der Jahreshauptversammlung ebenso hinweisen wie auf einen recht ordentlichen Personalstand. Zum Ende des vergangenen Jahres betrug der Mitgliederstand 79 Aktive, 13 Buben und Mädels die der Jugendfeuerwehr angehören. Die Gesamtzahl von 116 Personen ergänzen 21 Passive und drei fördernde Mitglieder. Nachdem Franz Wimmer im „Haus der Kultur" neben den Einsatzkräften der eigenen Wehr auch zahlreichen Ehrengästen ein Willkommen entbot, erhoben sich alle zu einem Totengedenken für verstorbene Feuerwehranghörige von den Plätzen. Anschließend zeigte Wimmer in einem zusammenfassenden Rückblick die Aktivitäten 2012 auf.

So wurde am 11. Februar der offizielle Umzug vom alten Ainringer Gerätehaus in das neue Domizil nach Mitterfelden vollzogen. Am 6. März fand die letztjährige Hauptversammlung und am 12. Mai unter der Ausrichtung der Gemeinde die offizielle Einweihung des neuen Gerätehauses statt. Mit Fahnenabordnung wurde beim Fronleichnamsfest auf dem Ulrichshögl teilgenommen und anwesend war man am 10. Juni ein 125-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Petting Als größeres Ereignis 2012 nannte Franz Wimmer auch das aktive Mitwirken am 90-jährigen Gründungsfest (7./8. Juli) des Trachtenvereins „Edelweiß" Hammerau-Ainring.

Beim Festumzug führte die Feuerwehr die alte Spritze mit. „Die Funktion der handbetriebenen Wasserspritze konnten wir eindrucksvoll unter Beweis gestellt, das haben Zuschauer hautnah erleben dürfen", erinnerte schmunzelnd der Vorsitzende. Gerade weil die Einsatzkräfte in ihrem Ehrenamt bei Alarmierungen und Übungen sehr stark gefordert sind, ist es Pflicht, dass die gesellschaftlichen Pflege groß geschrieben wird. Dazu zählte das traditionelle Sommerfest, schwungvoll von der Musikkapelle Ainring umrahmt, sowie statt einer regulären Dienstagübung ein Grillabend.

Großen Zulauf mit 40 Kindern erlebte der Verein am 17. August im Ainringer Erlebnisbad beim Kinderferienprogramm der Gemeinde. Gefordert waren neben den vielen Teilnehmern auch die Helfer und Organisatoren. Anlässlich des 60. Geburtstages des langjährigen Mitgliedes Heini Waldhutter, zugleich Kreisbrandinspektor, wurde bei seinem Zuhause eine größere Objektübung durchgeführt, danach folgten alle der Einladung des Jubilars ins Feuerwehrgerätehauses zu einer guten Brotzeit.

Auch Kameraden aus umliegenden Feuerwehren feierten mit. Den „Tag der offenen Tür" bezeichnete Franz Wimmer in jeder Hinsicht als großen Erfolg. Mehrere hundert Zuschauer waren der Einladung gefolgt um sich über den Ausbildungsstand der Wehr zu informieren sowie die neueste Technik zu bewundern. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. In den letzten drei Monaten zeigte sich die Wehr mit Fahnenabordnung beim Erntedankfest in Ulrichshögl und beim Volkstrauertag in Ainring präsent. Tradition hat die Kinder-Nikolausfeier, die erstmals im Feuerwehrgerätehaus in Mitterfelden abgehalten wurde. Besonderes Lob galt dabei der Gestalterin des Nachmittags, Sandra Eschlberger.

Der Jahresabschluss am 18. Dezember bildete die Weihnachtsfeier für die Mitglieder. Der Vorsitzende erwähnte abschließend das Abhalten von vier Vorstandssitzungen und dass der Verein im letzten Jahr die Restaurierung der alten Feuerwehrfahne Straß in Auftrag gegeben habe, der Auslieferungstermin von der betreffenden Firma auf Mitte April allerdings verschoben worden sei. Man werde die Fahne dann beim Florianifest präsentieren. Kassier Hans Waldhutter zeigte Einnahmen und Ausgaben auf, mit dem Ergebnis, dass das vorhandene Guthaben durch gutes Haushalten um knapp 1.600 Euro erhöht werden konnte.

Die Einnahmen bestanden hauptsächlich aus Mitgliedsbeiträgen, Zuschuss der Gemeinde und weiteren Spendern, sowie aus dem Ertrag des „Tags der offenen Tür". Hans Waldhutter richtete seinen Dank an all jene, „die uns jedes Jahr wohlwollend unterstützen". Thomas Schlosser, der mit Herbert Koch die Vereinsfinanzen prüfte, bestätigte eine vorbildlich-genaue Kassenführung. Der Entlastungsvorschlag wurde einstimmig angenommen. Nach dem Einsatz-Report von 1. Kommandant Martin Waldhutter und einer Rückblende des Jugendwartes Florian Reiter sowie Ansprachen von Ehrengästen – wir berichten gesondert – konnten zwei langjährig verdiente Einsatzkräfte geehrt werden. Im Namen des Freistaates Bayern wurde Karl Huber das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 40jährige aktive Dienstzeit mit Urkunde übergeben. Unterzeichnet war die Urkunde von Joachim Herrmann, vom Bayerischen Staatsministerium des Innern. Ebenfalls mit Ehrenzeichen und Urkunde gewürdigt wurde Franz Waldhutter für 25 Jahre aktive Dienstzeit.

Die Ehrungen vollzogen Bürgermeister Hans Eschlberger, Kreisbrandrat Rudi Zeif, 1. Kommandant Martin Waldhutter und 1. Feuerwehrvereins-Vorstand Franz Wimmer. Die Angelobungen und Beförderungen – ebenfalls bisher stets bei der Hauptversammlung durchgeführt, werden heuer im Rahmen des Florianifestes vorgenommen. Offiziell mit Präsenten verabschiedet werden bei dieser Veranstaltung dann auch Rudi Zeif (18 Jahre Kreisbrandrat) und Heini Waldhutter (8 Jahre Kreisbrandmeister, 18 Jahre Kreisbrandinspektor). Beide verdiente Feuerwehrmänner beenden heuer bekanntlich ihre Funktionen. Unter Wünsche und Anträge zeigte Franz Wimmer auf, dass es heuer zwei Feuerwehrfeste zu besuchen gelte - und zwar am Samstag, 29. Juni das 150jährige Jubiläum der FFW Trostberg sowie am Samstag, 13. Juli die 125. Bestehensfeier der FFW Michaelbeuern. Ende des Jahres ist ein Tagesausflug geplant. Hans Waldhutter startete abschließend noch eine kleine Beitritts-Werbetour, indem er auf die im Vorjahr mit Satzungsbeschluss gegründete Fördermitgliedschaft aufmerksam machte.

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Quelle: BGland24.de

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