Feinstaub-Luftmessungen

Woher kommen die Spitzenwerte?

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Mitterfelden - Waren es nur harmlose Vögel, die zu viel Staub aufgewirbelt haben - oder ist die Feinstaubbelastung am Rathaus in Mitterfelden wirklich so hoch?

Vor etwa einem Jahr war der Umwelt- und Gemeindeentwicklungsausschuss dabei, wie von der Firma Grimm die Installation für Feinstaub-Luftmessungen am Rathaus auf der westlichen Gebäudeseite vorgenommen und dabei dem Gremium in diesem Zusammenhang ausführlich das komplizierte Verfahren der Messungstechnik erklärt wurde.

Nun sind die Messungen in dem hierfür vorgesehenen Zeitrahmen abgeschlossen und ausgewertet worden.

Spitzenwerte gemessen

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses erläuterte Bürgermeister Hans Eschlberger, grundsätzlich könne eine sehr gute Luftqualität festgestellt werden. Teilweise seien jedoch an dem am Balkon angebrachten Gerät hohe  Spitzenwerte erkannt worden. Diese wurden von der in der Gemeinde ansässigen Firma Grimm analysiert.

Diese Spitzenwerte sind sehr wahrscheinlich dadurch entstanden sein, dass zum Beispiel ein Landwirt auf seinem Feld gearbeitet habe oder dass im Bereich des Messgerätes Vögel weggeflogen seien und dadurch Staub aufgewirbelt haben. Ebenso könnten Raucher in der Nähe des Messgerätes Werte verfälscht haben.

Auch eine künftige erneute Messung an einem anderen Standort am Rathaus wäre eine Möglichkeit .

Der Bürgermeister wollte sich hierzu jedoch noch nicht festlegen, werde aber – wie er hinwies - zunächst ein Telefonat mit der Firma zur weiteren Vorgehensweise führen. Die einzelnen Parameter der Messung könnten von einem Mitarbeiter der Firma Grimm, wenn keine weitere Messung vorgenommen werden müsse, zur Erläuterung in der nächsten Sitzung vorgestellt werden. Dass dies aktuell nicht möglich gewesen sei, begründete Hans Eschlberger mit der kurzen verbliebenen Zeit zwischen Ausschusssitzung und der zu auswertenden Analyse vor allem mit genaueren Auskünften zu den besagten Spitzenwerten.

Rosmarie Bernauer brachte den Vorschlag, eine neue Messung als Standort am Dach des gegenüberliegenden Kurstiftes Mozart vorzunehmen. Dagegen war Hans Pöllner der Meinung, es mache mehr Sinn wenn die Messung ebenerdiger durchgeführt würden. Den Vorschlag einer erneuten Messung im Bereich des Rathauses wolle der Bürgermeister unterstützen, hieß es.

schl

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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