Gemeinsam weihnachtliche Stunden erlebt

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Mitterfelden - Mitglieder und Angehörige der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe feierten am Wochenende eine beschauliche Weihnachtsfeier:

Das Rot-Kreuz-Haus in Mitterfelden war Treffpunkt für Mitglieder und Angehörige der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Berchtesgadener Land e. V. zu einer sehr gut besuchten Weihnachtsfeier, hervorragend vorbereitet von der Ainringer Selbsthilfeleiterin Monika Herbst und ihrer bewährten Helfercrew.

Weihnachten bei der Selbsthilfegruppe

Festlich geschmückte Tische, eine wunderschöne bäuerliche Holzkrippe, handgemachte verzierte Kerzen, in mühsamen fünf Arbeitsgängen von innen nach außen verarbeitete Weihnachtskugeln, detailgetreue Schachtelkripperl als Unikate für den Beschenkten, gefertigt von Resi und Manfred Walter sowie ebenso liebevoll handgefertigte und bemalte hölzerne Christbaumanhänger aus der Hobby-Werkstatt von Inge und Manfred Henninger, trugen mit bei zu einer heimeligen räumlichen Atmosphäre.

Zur besinnlich eindrucksvoll gestalteten Stunde bei trautem Kerzenschein auf den Tischreihen trugen traditionell seit vielen Jahren bei der in heimatlicher Tracht fesch gekleidete Ainringer Vierg'sang und G'schichtenerzähler Rupert Herbst. Mit herzlichem Beifall und Bewunderung begrüßt wurde nach dem Auftischen von Kuchen, Kaffee, Tee und Säften mit dem hübschen Christkind Lisa der geheimnisvoll angekündigte Überraschungsgast. Sie eroberte sofort die Sympathien. Nach einem Gedichtvortrag verteilte sie an alle Anwesenden schön rotverpackte Geschenkesackerl mit leckerem Inhalt.

Monika Herbst entbot eingangs einen herzlichen Willkommensgruß und verband diesen mit dem Gedicht „Gedanken zum Advent". Geschrieben hat die fünf treffenden Verse Erika Neumeier aus Teisendorf. „Mit diesen Reimen kann sich auch unsere Gruppe identifizieren, denn viele handeln bei uns schon seit viele Jahren nach dem Adventsgedanken Mitmenschen zur Seite zu stehen", so Monika Herbst. Sie selbst ist seit 18 Jahren unermüdlich an der Spitze der Gruppe tätig, zählte nachfolgend unentbehrliche Helfer auf: Stellvertreterin Inge Henninger und deren Mann Manfred, Waltraud und Gerhard Leppertinger mit Tochter Manuela, Silvia Wetzelsberger und Hans Vocklinger.

Der Gemeinde dankte sie für den jährlichen Zuschuss, Pfarrer Wernher Bien für den beeindruckenden Gedenkgottesdienst verstorbener Mitglieder. Ein Lob galt örtlichen Geschäftsleuten mit Spenden zur Tombola, dem Roten Kreuz für die kostenlose Nutzung des Hauses und last not least der Heimatpresse. Abschließend erwähnte Monika Herbst mit tiefer Dankbarkeit ihre eigene Familie, allen voran Ehemann Rupert, welche allesamt mit fürsorglicher Unterstützung dafür sorgen, „dass unser Schiff nicht in Schräglage gerät". Sie wünschte allen eine beschauliche Weihnachtszeit, ein gesegnetes neues Jahr, das Gesundheit, Glück und Freude bringen soll.

Gottvertrauen und anerkennendes Miteinander verbanden in ihren Grußworten Pfarrer Wernher Bien, Bürgermeister Hans Eschlberger (trug selbst mit einer besinnlichen Geschichte von den vier Kerzen „Friede, Glaube, Liebe und Hoffnung" zum Programmablauf bei), Rot-Kreuz-Bereitschaftsleiterin und Hausherrin Margret Sturm-Wiersig sowie Inge Fleischer. Sie ist Leiterin der Parkinson-Selbsthilfegruppe BGL und bezeichnete Monika Herbst als Motivations-Vorbild, die in ihrer freundschaftlichen Verbundenheit sehr viel Auftrieb vermitteln könne. Seit rund vier Jahren haben sich die Gruppen zu gemeinsame Ausflüge zusammengetan.

Der Ainringer Vierg'sang in der Besetzung der Geschwister Sonja Mittermaier-Moka, Thomas Moka sowie der verheirateten Kathrin und Christian Hofhans boten abwechselnd mit Rupert Herbst's Lesungen zur Weihnachtszeit ein gefühlsbetontes Programm. Harmonisch abgestimmter Gesang, stimmungsvolle Klänge mit der diatonischen Ziach und Gitarre sowie die flüssig vorgetragenen G'schichten, zumeist in bayerischer Mundart, versetzten die Besucher in eine mittragende vorweihnachtliche Stimmung. Mit Hingabe wurde zum Abschluss von allen das Lied „Es werd scho gleich dumpa" gesungen.

Nachträglich zum Geburtstag gratulierte Monika Herbst ihrer „treuen Seele" Waltraud Leppertinger mit einem Blumenstrauß. Der Nachmittag klang in regen Tischgesprächen und Gedankenaustausch aus. Bevor zur Heimreise gerüstet wurde, verteilte Monika Herbst traditionsgemäß den dekorativ gestalteten „Weihnachtsbrief". Mit dem Gedicht „Ein frohes Fest" und netten Zeilen wird dankend und würdigend den Mitgliedern aufgezeigt deren treue Verbundenheit und gute Zusammenarbeit zum Verein Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener im Berchtesgadener Land.

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Quelle: BGland24.de

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