Zu Besuch im Wohnstift Mozart

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Franz Tradler bei seinem Vortrag im Wohnstift Mozart.

Ainring/Mitterfelden - Der Wohnstift Mozart ist eine Senioreneinrichtung erster Klasse. Davon überzeugten sich Mitglieder des Wirtschaftsforums Freilassing nun bei einem Besuch.

Das Wohnstift Mozart ist schon von weitem nicht zu übersehen. Der Betonbau in der Salzstraße 1 in Mitterfelden versprüht den Charme der 70er Jahre. „Es hat mal jemand gesagt, es sieht aus wie ein gestrandetes Kreuzfahrtschiff“, erzählt denn auch Annette Miemietz, die Leiterin der Seniorenresidenz. Doch welch stilvolles Ambiente sich hinter den grauen Mauern verbirgt, davon konnten sich jetzt Mitglieder des Wirtschaftsforums Freilassing e.V. (WIFO) bei einer Betriebsbesichtigung überzeugen.

Das Wohnstift Mozart ist eine 1-A-Adresse für Senioren. Dabei erklärt Annette Miemietz den Teilnehmern rund um WIFO-Vorsitzende Petra Aicher den großen Unterschied zu einem Pflegeheim: „Im Wohnstift Mozart leben Sie wie in einem Hotel erster Klasse. Sie wohnen zur Miete in Ihrer eigenen Wohnung, die sie sich mit ihren lieb gewonnenen Möbeln einrichten können. Doch können Sie trotzdem ein umfangreiches Serviceangebot in Anspruch nehmen.“ Es gibt eine Putzfrau, der Hausmeister ist bei Bedarf sofort zur Stelle. Im Mietpreis ist das tägliche Mittagessen enthalten. Von Aquarellmalerei über Trommelkurse, Herrenabende, klassische Konzerte, Reiseberichte, gemeinsame Ausflüge etwa nach Salzburg oder an den Chiemsee gibt es ein großes Freizeitangebot. Im eigenen Hallenbad können sich die Bewohner bei verschiedenen Kursen fit halten. „Es werden Ihnen die Lasten des Alltags abgenommen.“ Dabei werde auf die Privatsphäre im Wohnstift besonders wert gelegt.

Die Mitarbeiterin der Vermietungsabteilung, Ursula Kilzer, gibt den WIFO-Mitgliedern einen Überblick über Zahlen und Daten des Wohnstifts: Rund 300 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen zwischen 31 und 102 Quadratmetern gibt es im Wohnstift. Etwa 140 Mitarbeiter sorgen dafür, dass sich die Bewohner rund um gut versorgt fühlen. Im Mai 1974 wurde das von einem holländischen Chemiekonzern gebaute Haus als Seniorenwohnheim eröffnet. Nach holprigen Zeiten sorgt seit 1986 Geschäftsführer Max Nübel dafür, dass sich das Leben im Wohnstift Mozart anfühlt wie in einem First-Class-Hotel. Träger des Hauses ist die Mozart Betriebs GmbH, die gleichzeitig ein Haus in Bornheim bei Bonn betreibt.

Um lange Wege für die Bewohner zu vermeiden, gibt es im Haus mehrere Pachtbetriebe wie Sparkasse, Frisör, Physiotherapeut, Optiker, Hörakustiker und einen kleinen Supermarkt. Das Rund-um-Sorglospaket wird von den Bewohnern gut angenommen. Wie wohl sich die Senioren fühlen, zeigt denn auch ein Blick in die Bibliothek: An der Wand hängen gemalte Porträts: „Das sind unsere über 100-Jährigen“, sagt Annette Miemietz.

Beim Rundgang bekommen die Mitglieder des WIFOs auch einen Eindruck von der geschmackvollen Innenausstattung des Hauses: Das neu gestaltete Restaurant, die edle Bibliothek, Clubraum, Beethoven-Zimmer oder Mozartsaal laden zum Verweilen ein. Auf großes Interesse im Anschluss an den Rundgang stößt bei den Bewohnern und WIFO- Mitgliedern der Vortrag des WIFO-Mitglieds und Rechtsanwalt Franz Tradler über das aktuelle Thema der Vorsorgevollmacht: „Vorsorge für den Pflegefall. Wer regelt meine Angelegenheiten, wenn ich nicht mehr kann?“. Er rät, schon in gesunden Tagen jemanden zu suchen, der alles regelt, wenn man selber nicht mehr kann, und eine entsprechende Vollmacht auszustellen.

Pressemeldung Mareike Klappenbach/Wirtschaftsforum Freilassing e. V

Quelle: BGland24.de

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