Neue Attraktion in der Lokwelt

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Freilassing - Die Schnellzugdampflok aus dem Jahr 1914 stand jahrelang im Eisenbahnmuseum Bochum. Nun war die Überstellung des Exponates nach Freilassing möglich.

In Freilassing wurde der Führerstand durch die Mitglieder des Vereins „Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing“ e.V. und Mitarbeiter des Deutschen Museums fachgerecht restauriert. Die Schnellzulok 18 427 wurde als bayrische S 3/6 Nr. 343 für das pfälzische Netz der bayerischen Staatsbahn in Dienst gestellt.

Bei der bayerischen Staatsbahn genügten um 1900 die vorhandenen Schnellzuglokomotiven nicht mehr den vorhandenen Anforderungen. Ab 1908 wurde die Schnellzuglok S 3/6 in Dienst gestellt. Wie in Bayern üblich wurde die Maschine mit einem Vierzylinder-Verbundtriebwerk ausgestattet. Die Anwendung des Heißdampfverfahrens ermöglichte eine weitere Leistungssteigerung.

Diese Kombination ergab, dass die S 3/6 zu den sparsamsten deutschen Lokomotiven zählte. Das Windschneideführerhaus ist eine von vielen Bemühungen durch konstruktive Ausbildung von Bauteilen eine weitere Leistungssteigerung zu erreichen, ohne die Maschinenleistung selbst zu erhöhen. Die Lokomotiven dieser Baureihe wurden stets im hochwertigen Reisezugdienst – zum Beipiel „Orient-Express“ und „Rheingold“ – eingesetzt. Die Lok wurde 1950 ausgemustert und zum Teil verschrottet. Das Führerhaus und der Stehkessel wurden mitsamt der Schlepp- und letzten Kuppelachse für das Deutsche Museum in München hergerichtet.

Pressemeldung Stadt Freilassing

Quelle: BGland24.de

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