Neuer Perso: Freilassing ist gerüstet

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Den ersten neuen Personalausweis in Freilassing beantragte Ellen von Rennenkampff (rechts) im Meldeamt der Stadt. Amtsleiter Helmut Wimmer (links) und Meldeamtssachgebietsleiterin Petra Richter (Mitte) konnten sich über einen problemlosen Einstieg in den neuen Personalausweis freuen.

Freilassing - Seit dem 1. November gibt es ihn – den neuen Personalausweis! Und dieser Ausweis wird künftig Ihre wichtigste Karte!

Neben dem neuen, praktischen Scheckkartenformat bietet der Ausweis zusätzliche Funktionen für die sichere Identifizierung im Internet sowie die neue Unterschriftsfunktion. Zusätzlich verfügt er über einen Chip auf dem die biometrischen Daten sowie, wenn gewünscht, die Fingerabdrücke gespeichert werden können.

Bis es jedoch so weit war, waren einige Hürden zu nehmen. Bereits seit Mitte August liefen im Freilassinger Meldeamt und in der städtischen EDV-Abteilung die Arbeiten auf Hochtouren. So musste zuerst von den Programmanbietern eine neue Übertragungstechnik entwickelt werden, damit die Daten vom Meldeamt überhaupt zur Bundesdruckerei nach Berlin, wo für ganz Deutschland zentral die Ausweise ausgestellt werden, übermittelt werden können.

Technisch wurde das Meldeamt um sogenannte Änderungsterminals erweitert, mit deren Hilfe beispielsweise die Wohnadresse des Ausweisinhabers bei einem Umzug auf seinem Ausweis geändert werden kann. Viele kleinere aber auch größere Änderungen und Umstellungen waren erforderlich, bis endlich am 30. September zwei „Test-Personalausweise“ beantragt werden konnten.

Nur durch die Teilnahme der Stadt am „Testlauf“ sowie an diversen Schulungsveranstaltungen konnte sichergestellt werden, dass wirklich alle Maßnahmen getroffen wurden, so dass dem Start am 2. November nichts mehr entgegenstand. Besonders erfreut konnte man zudem darauf hinweisen, dass das Meldeamt der Stadt trotz der vielen technischen Umstellungen keinen Tag geschlossen werden musste.

Davon überzeugten sich die Bürger bereits am Dienstag, wo im Meldeamt die ersten Anträge auf neue Personalausweise gestellt wurden. Zeitintensiver ist das Verfahren geworden, denn es sind umfassende Beratungen erforderlich und zu dokumentieren. Auch muss das Foto des Antragstellers jetzt biometrisch sein, wie bereits seit 2005 beim Reisepass vorgeschrieben. Der Bürger muss sich entscheiden, ob seine Fingerabdrucke auf dem Chip gespeichert werden sollen und ob die Ausweisfunktion für den Einsatz im Internet und an Automaten ein- oder ausgeschaltet werden soll. Und nicht zuletzt haben sich, da es sich beim neuen Personalausweis nicht mehr nur um eine „Identitätskarte“, sondern um ein „High-Tech-Dokument“ handelt, die Gebühren verändert. Der neue Personalausweis kostet ab Vollendung des 24. Lebensjahres 28,80 Euro beziehungsweise bis dahin 22,80 Euro.

Pressemitteilung Stadt Freilassing

Quelle: BGland24.de

Zurück zur Übersicht: Rupertiwinkel

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser