Umfahrung: Grundbesitzer weigern sich

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Zahlreiche Anwohner und Grundstücksbesitzer trugen bei einer Ortsbesichtigung der Diplom-Biologin Ilse Englmaier (vorn) und Marktgemeinderat Edwin Hertlein (rechts) ihre Bedenken gegen die geplante Trasse der Westumfahrung Oberteisendorfs vor.

Oberteisendorf - Können die Pläne zum Bau einer Umgehung für die Staatsstraße 2102 im Westen Oberteisendorfs bereits ad acta gelegt werden, ehe die Planung so richtig begonnen hat?

Zahlreiche Grundbesitzer übergaben den Teisendorfer Grünen bei einem Ortstermin eine Liste mit insgesamt 14 Unterschriften von Grundbesitzern. Damit bekunden die Unterzeichner, dass sie für den Bau der geplanten Westumgehung Oberteisendorfs zur Verlegung der Staatsstraße 2102 keinen Grund und Boden zur Verfügung stellen werden.

Grünen-Marktgemeinderat Edwin Hertlein vertrat die Ansicht, dass aufgrund der Willensbekundung der 14 Unterzeichner alle weiteren Planungen für die Westumgehung Oberteisendorfs umgehend eingestellt werden sollten. So wie das Verfahren geplant sei, mit einer Baulastträgerschaft durch die Marktgemeinde, könnten keine Enteignungen vorgenommen werden. Somit sei jeder weitere Planungsschritt reine Zeitverschwendung.

Trasse müsse verhindert werden

Diplom-Biologin Ilse Englmaier erläuterte, dass die geplante Trasse offensichtlich ein FFH-Gebiet tangiere und deshalb eine FFH-Verträglichkeitsprüfung unumgänglich sei. Bei der Ortsbesichtigung konnten sich die Teilnehmer ein Bild davon machen, in welch sensiblem Naturraum, obendrein in unmittelbarer Nähe einiger Wohnhäuser, die geplante Trasse verlaufen soll. Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass diese Trasse unbedingt verhindert werden müsse.

Pressemeldung Bündnis 90 / Die Grünen Teisendorf

Quelle: BGland24.de

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