Offensive gegen Containerterminal

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Von der Gemeinde fühlten sich die Grundeigentümer von Anfang an nicht ernst genommen. Um das zu ändern, wurde jetzt die Anwältin engagiert.

Teisendorf - Die Gegner des Containerterminals in Teisendorf gehen jetzt in die Offensive. Wie sie das Projekt stoppen wollen:

Bei einer Veranstaltung in Hörafing stellten sie nicht nur noch einmal ihre Gründe gegen das Projekt vor, sie präsentierten auch gleich Gabriele Schenk. Die Münchner Anwältin soll die Gegner in ihrem Kampf gegen das geplante Güterterminal in Teisendorf unterstützten.

Da die Grundstückseigentümer nach wie vor keine Flächen für das Terminal zur Verfügung stellen wollen, ist es jetzt Schenks Aufgabe - sobald sie die Vollmachten der Grundstückseigentümer hat -, sich mit der Regierung von Oberbayern in Verbindung zu setzen. Dort müssen die Investoren ein Raumordnungsverfahren einreichen. Sobald das passiert, wird Schenk dann aktiv. "Bisher ist das Verfahren ja noch nicht angelaufen", sagte die Anwältin BGLand24. "So wissen die Behörden aber gleich, dass sie mit Gegenargumenten zu rechnen haben."

Schenk schätzt die Chancen der Gegner, das Terminal zu verhindern, gut ein. Die Notwendigkeit müsse bei einem solchen Projekt gegeben sein, um letztlich auch mögliche Enteignungen zu rechtfertigen. Da aber in Salzburg das Terminal noch Kapazitäten habe und in Burghausen eines entstehe, sei es in Teisendorf nicht zwingend notwendig.

Die Grundstückseigentümer sind nach wie vor sauer auf die Gemeinde. Sie sind vor allem über die Tatsache verärgert, dass es oft so dargestellt wird, als würden sie von der Interessengemeinschaft gegen das Terminal unter Druck gesetzt. Dem sei keinesfalls so, betonten die Landwirte. Von der Gemeinde fühlten sich die Grundeigentümer von Anfang an nicht ernst genommen. Um das zu ändern, wurde jetzt die Anwältin engagiert.

Bayernwelle SüdOst/cz

Quelle: BGland24.de

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