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Zu viel Verkehr kommt im Ortszentrum zusammen

Entlastungsspange oder doch neue Ampeln in Palling? „So wie‘s ist, kann‘s nicht bleiben“

Ortsmitte Palling
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Jede Menge Durchgangsverkehr kommt in Pallings Ortsmitte zusammen. Bürgermeister Ostermaier sehnt sich eine Entlastung herbei: „Um die abknickende Vorfahrt beim Michlwirt bin ich aber heilfroh, sonst würden viele mit 60 oder 70 km/h geradeaus durchrauschen.“

Palling sucht weiter händeringend eine Lösung für sein Verkehrsproblem: Der Vorschlag einer kleinen Umfahrung im Nordosten steht - oder schaffen neue Ampeln schneller Abhilfe?

Palling - Acht überörtliche Straßen bündeln sich in Pallings Ortszentrum, es sind zehntausende Autos am Tag. „Vor allem in der Früh und am Abend haben wir viel Durchgangsverkehr“, grenzt es Bürgermeister Franz Ostermaier im Gespräch mit chiemgau24.de etwas ein. Schon im Frühjahr kam aus der Gemeindeverwaltung der Vorschlag eines „Inneren Rings“: Eine Entlastungsspange von der Feichtner Straße über die Tyrlachinger Straße womöglich bis hin zur Tittmoninger Straße mit neuem Kreisverkehr.

Verkehr in Palling: Ampel oder Entlastungsspange als Lösung?

Jetzt haben die übergeordneten Behörden - Landratsamt und Staatliches Bauamt - diese „kleine Umfahrung“ im Nordosten Pallings erstmals geprüft. Das Ergebnis: „Die Behörden empfehlen uns eher Ampeln“, berichtet Ostermaier aus der jüngsten Gemeinderatssitzung am vorigen Donnerstag (8. September). Die Ampel könnte bei der Michlwirt-Kreuzung, beim Trinkberger oder der Tankstelle gebaut werden. Ampeln wären besser als neue Straßen, hätten Landratsamt und Staatliches Bauamt argumentiert, so Ostermaier. In den nächsten Monaten werde man die Vorschläge im Gemeinderat diskutieren.

In etwa hier könnte die Entlastungsspange nordöstlich von Palling grob verlaufen. Bisher handelt es sich nur um ein Gedankenspiel der Gemeindeverwaltung.

So wie‘s jetzt ist, kann‘s nicht bleiben“, ist sich Pallings Bürgermeister aber sicher. Der „Innere Ring“ wäre für den Verkehrsfluss besser, meint Franz Ostermaier. Erste unverbindliche Gespräche mit Grundstückseigentümern seien „gar nicht so schlecht“ gelaufen. Eine Ampel wäre aber wohl praktikabler und ließe sich schneller umsetzen, weiß auch Ostermaier - und ohne die Zustimmung von Landratsamt und Staatlichem Bauamt, die für die „größeren“ Straßen zuständig sind, geht sowieso nichts.

Zu 100 Prozent werde man das Verkehrsproblem aber nicht lösen können, glaubt Franz Ostermaier. Denn wenn in den Büros und Industrien von Traunreut, Trostberg oder Tittmoning Schichtwechsel, Arbeitsbeginn oder Feierabend ist, spürt das die Ortsmitte von Palling. Während es früher noch Busse für die Arbeiter der großen Traunreuter Industriebetriebe gegeben habe, sitze heute in fast jedem Auto nur noch einer - „ein Problem der Individualisierung“, so Ostermaier.

xe

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