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2. Bürgermeister bringt Vorstoß zur Entlastung

Zu viel Verkehr kommt im Ort zusammen: Palling will den „inneren Ring“

Ortsmitte Palling
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In der Ortsmitte von Palling laufen mehrere überörtliche Straßen zusammen.

Acht überörtliche Straßen bündeln sich in Pallings Ortszentrum, es sind zehntausende Autos am Tag: Der 2. Bürgermeister bringt jetzt einen Vorschlag zur Entlastung, „auch wenn es nicht die ganz große Lösung ist“ - setzt er sich durch?

Palling - Vor allem zu den Stoßzeiten, wenn in den Büros und Industrien von Traunreut und Trostberg Schichtwechsel, Arbeitsbeginn oder Feierabend ist, spürt es die Ortsmitte von Palling: Auf der vorfahrtsberechtigten St2093 von Stein in Richtung Tittmoning läuft der Verkehr, wer aber aus Altötting, Traunstein oder Taching kommt steht. „Vor allem wenn Feierabend ist, stehen bei uns zu viele im Stau. Wir müssen den Verkehr aber irgendwie im Fluss halten“, so Johann Bohnert, der derzeit als Stellvertreter den erkrankten Ersten Bürgermeister Franz Ostermaier vertritt.

Verkehrsprobleme in Palling: Hilft „innerer Ring“

Bohnerts Idee: Ein Kreisverkehr im Osten von Palling und eine neue Verbindungsstraße im Norden könnten das Zentrum entlasten. Der Kreisverkehr könnte an der Kreuzung Tittmoninger Straße/Seestraße/Tyrlachinger Straße zwischen Friedhof und Raiffeisenbank entstehen und dort den Verkehr verflüssigen. Die neue Verbindungsstraße zwischen Feichtner Straße und Tyrlachinger Straße, nördlich des Gewerbegebiets, um den Verkehr aus Richtung Norden vor dem Zentrum „abzufangen“. Der Gemeinderat habe die Idee in seiner Sitzung am Donnerstag (10. März) einstimmig unterstützt, so Bohnert im Gespräch mit chiemgau24.de.

„Wir wollen eine Entlastung, auch wenn es nicht die ganz große Lösung ist“, so der 2. Bürgermeister. Dann könne man womöglich auch den Schleichverkehr durch Pallings Wohnviertel zu den Stoßzeiten reduzieren. Bohnert könnte sich auch vorstellen, die Entlastungsstraße in einem zweiten Schritt von der Tyrlachinger Straße weiter zur Tittmoninger Straße zu führen - ein „innerer Ring“ könne dadurch entstehen. Bisher handle es sich nur um ein „Gedankenspiel“, so der Johann Bohnert und die Gemeindeverwaltung übereinstimmend. Der Vorschlag soll jetzt aber dem Landratsamt unterbreitet werden, das ihn in einem Gutachten untersuchen soll.

Ganz grob eingezeichnet so könnte eine Entlastungsspange für Palling einmal verlaufen. Es handle sich bisher nur um ein „Gedankenspiel“, das weder den genauen Verlauf noch die am Ende tatsächlich betroffenen Grundstücke zeige, heißt es dazu aus der Verwaltung.

Der Gemeinderat erhofft sich, dass eine solche „kleinräumige Lösung“ vergleichsweise einfach umzusetzen wäre - im Gegensatz zu einer großräumigen Umfahrung von Palling. „Mögliche Trassenverläufe waren nie in einem Flächennutzungsplan und sind inzwischen zugebaut. Und eine solche Umfahrung dürfte nicht zu weit weg sein vom Ort, um akzeptiert zu werden“, erklärt Bohnert. Die letzte Änderung in der Verkehrsführung erreichte Palling 2008: Die Vorfahrt beim Michlwirt wurde geändert, Fußgängerinseln wurden gebaut. Eine der Folgen: Von Traunreut und Traunstein kommend staut es sich. Ob Palling sein Verkehrsproblem mit den neuen Vorschlägen in den Griff bekommen wird? Im September soll es den nächsten Sachstandsbericht geben.

xe

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