„Personenrettung aus LKW“

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Ainring – Vier Führungskräfte der Feuerwehr Ainring haben an einem Ausbildungstag „Personenrettung aus Lkw“ teilgenommen.

Unter der Federführung der Bundeswehrfeuerwehr in Oberjettenberg wurde diese Weiterbildung organisiert. Nach der Einleitung durch den Leiter der Bundeswehrfeuerwehr, Peter Lenz, brachte Franz Gruber von der Feuerwehr Bad Reichenhall in einem Vortrag die Teilnehmer der Feuerwehren Bundeswehr Oberjettenberg, Schneizlreuth, Weissbach an der Alpenstraße, Bad Reichenhall und Ainring auf den gleichen theoretischen Ausbildungsstand. Inhalt war vor allem die Bauweise von Sicherheitseinrichtungen in Lkws, Einsatzbeispiele und Besonderheiten bei LKW-Unfällen.

Bereits bei der theoretischen Unterweisung nahmen auch Mitarbeiter der Rettungswache Bad Reichenhall teil, die auf den medizinischen Aspekt der Unfallrettung eingingen. Um die theoretischen Kenntnisse nun in der Praxis umzusetzen, stellte die Bundeswehr ausgemusterte Lastkraftwagen für die praktische Ausbildung zur Verfügung. Darin besteht auch die Schwierigkeit für die Feuerwehren, dass sich kaum Lkws für Übungen finden lassen und so wurde das Angebot gerne angenommen.

In gemischten Gruppen wurden nun die standardmäßige Unfallrettung eines eingeklemmten Lkw-Fahrers aus dem Führerhaus geübt. Und dabei stellt diese Aufgabe größere Herausforderungen an die Feuerwehren, als eine Pkw-Rettung. Vor allem die Ausmaße der Fahrzeuge, die Höhe der Führerhäuser, die Gewichte der Bauteile sowie die unterschiedlichen Bauweisen führen zu einem anspruchsvollen Handeln.

Als eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände stellte sich eine sogenannte Rettungsplattform heraus, um effektiv an einem Lkw-Führerhaus zu arbeiten. Im Rahmen eines systematischen Handlungsablaufes einer sogenannten Standardeinsatzregel wurde die Rettung durchgeführt. Diese beinhaltet: „Sichern der Fahrzeuge gegen weitere Bewegungen, Sicherung des Führerhauses auf dem Lkw-Fahrgestell, Glasmanagement und Entglasen des Fahrzeuges, Erstzugang zum Eingeklemmten schaffen, Entfernen der Türen und Schaffung von Zugangsöffnungen zum Patienten, Abtrennen der A-Säulen und Bodenschweller, Schaffung einer Befreiungsöffnung durch verschieben der A-Säulen mit Rettungszylinder“.

In einer Hand in Hand Arbeit der Einsatzkräfte der fünf Feuerwehren und des Rettungsdienstes wurden die gestellten Aufgaben zügig erledigt. Dabei konnte jede Einsatzkraft für sich persönlich aber auch gemeinsam wichtige Erkenntnisse sammeln, die in einer anschließenden Besprechung abgeglichen wurden.  Alle Teilnehmer gaben vor allem über die gewonnenen Erfahrungen und die Durchführungen ein positives Feedback.

Pressemitteilung Feuerwehr Ainring

Quelle: BGland24.de

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