Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat für Petting

18 Fragen an Karl Lanzinger (CSU)

Pettings amtierender Bürgermeister und einziger Kandidat: Karl Lanzinger (CSU).
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Pettings amtierender Bürgermeister und einziger Kandidat: Karl Lanzinger (CSU).

Petting - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Petting wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen den einzigen Kandidaten vor: Karl Lanzinger (CSU).

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Ich bin persönlich oder telefonisch im Rathaus, über Handy oder e-Mail zu erreichen.


Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Karl Lanzinger


2. Partei

CSU

3. Alter

54 Jahre

4. Wohnort

Mühlwiesenweg 45, 83367 Petting; in der Gemeinde Petting lebend seit Geburt

5. Geburtsort

Krankenhaus Fridolfing

6. Familienstand

verheiratet

7. Kinder

Zwei erwachsene Kinder, ein Enkelkind

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

  • Gemeinderat seit 1996
  • 1. Bürgermeister seit 2008
  • CSU Ortsvorsitzender von 2003 bis 2009 und wieder seit 2013

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

Ich habe keine konkreten Personen als politische Vorbilder. Vielmehr nehme ich mir einzelne Eigenschaften wie Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Mut Veränderungen anzugehen zum Vorbild.

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Petting ist eine lebendige Gemeinde, in der sich Alt und Jung wohl fühlen. Wir haben uns eine gute Grundversorgung mit Einzelhandel, Ärzten und Handwerk erhalten. Außerdem mehrere ausgezeichnete Gasthäuser. Hier kann man gut essen und kommt mit den Menschen zusammen. Neue Wohnhäuser und Mietwohnungen sind entstanden, unsere neue Grundschule steht. Die Einrichtungen für unsere engagierten Vereine sind an den modernen Bedarf angepasst.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung haben in den letzten Jahren viel für die Gemeinde Petting erreicht. Eine Reihe von Aufgaben, die bereits auf den Weg gebracht wurden, möchte ich in den nächsten Jahren verwirklichen. Ich habe in den letzten beiden Amtsperioden wertvolle Erfahrungen sammeln können und bin weiterhin voller Tatendrang, um mich für die Gemeinde Petting, zusammen mit dem neu gewählten Gemeinderat, einzubringen.

12. Was haben Sie in ihrer vergangenen Amtszeit erreicht? 

Zu nennen sind hier der Neubau der Grundschule, die Sanierung unserer Sporthalle und die Gestaltung des Dorfplatzes, der Ausweis von Bauland zur Wohnbebauung für Einheimische, die Schaffung von neuen Gewerbegrundstücken, der Radwege- und Sportplatzbau sowie die Unterstützung unserer Vereine.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Eine große Herausforderung ist das Ziel gleichwertige Lebensbedingungen für den ländlichen Raum zu erreichen. Dazu gehört das Angebot an junge Familien zur Kinderbetreuung, gehören wohnortnahe, attraktive Arbeitsplätze genauso wie eine gute Infrastruktur einschl. Internetanbindung.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Zuallererst steht hier der Neubau unserer Kinderkrippe auf dem Programm. Anstatt bisher einer Krippe mit zwölf Krippenplätzen können wir dann 36 Plätze in drei Gruppen anbieten. Im Anschluss wird der Kindergarten modernisiert. Durch eine zeitgemäße Ausstattung wollen wir die besten Voraussetzungen zur Betreuung für unsere Kinder schaffen. Wie schon in den letzten Jahren will ich dafür sorgen, dass zur Ansiedlung von jungen Familien und für das heimische Gewerbe erschwingliches Bauland zur Verfügung gestellt werden kann. Neben dem klassischen Einheimischenmodell braucht Petting auch moderne Wohnkonzepte. Zu nennen ist hier auch der Abschluss des Breitbandausbaus im gesamten Gemeindegebiet

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Wir haben in den letzten Jahren und insbesondere auch Ende letzten Jahres eine Reihe von Wohngrundstücken für Einheimischen anbieten können. Auch einige Wohnungshäuser sind entstanden. Künftig gilt es den Innenraum zu verdichten, mit Flächenverbrauch sparsam umzugehen und moderne Wohnkonzepte umzusetzen.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Ausbau des Radwegenetzes und des öffentlichen Nahverkehrs. Nachhaltige Energieversorgung für die gemeindlichen Gebäude und Nutzung des auf den eigenen Dächern erzeugten Stroms. Außerdem hat der Gemeinderat durch eine entsprechende Bauleitplanung die Errichtung von drei großen Freiflächen-PV-Anlagen ermöglicht.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Die Umwelt zu erhalten ist die Aufgabe aller. Also, nicht nur die Landwirtschaft ist gefordert, sondern auch der Handel und die Verbraucher müssen durch ihr Verhalten dazu beitragen, dass die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion geschaffen werden. Um dies zu unterstützen ist die Gemeinde Petting zusammen mit den Nachbarkommunen in verschiedene Regionalinitiativen eingebunden.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Mein Wunsch ist eine möglichst hohe Wahlbeteiligung bei den anstehenden Kommunalwahlen. Ich bitte alle BürgerInnen von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, gerne auch über die Briefwahl.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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