Zeugenaufruf nach Tierdrama in Petting 

Frei laufender Hund zerfleischt Mutterreh - Kitze müssen qualvoll sterben

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Petting - In Petting hat sich ein Tierdrama ereignet: Ein Mutterreh wurde von einem wildernden Hund gerissen. Für ihre Kitze bedeutet das den sicheren Tod.

Update, 20.30 Uhr - Polizei startet Zeugenaufruf

Pressemitteilung im Wortlaut:


Am Sonntag, den 7. Juni, gegen 15 Uhr, teilte der örtliche Jagdpächter eines Pettinger Jagdrevieres bei der Polizeiinspektion Laufen mit, dass er einen Rehkadaver aufgefunden hat. Aufgrund der Spurenlage ist davon auszugehen, dass die Ricke von einem freilaufenden, großen Hund gerissen wurde. Bei einem Ortstermin war ersichtlich, dass das Reh offensichtlich Kitze zu säugen hatte, die jetzt nicht mehr versorgt werden.

Die Polizeiinspektion Laufen bittet um sachdienliche Hinweise zum Vorfall. Wer kann Angaben zu freilaufenden Hunden im Bereich von Petting-Schönram machen. Die Polizeiinspektion Laufen ist unter der Rufnummer 08682 8988-0 erreichbar.


Pressemitteilung der Polizeiinspektion Petting

Erstmeldung:

Tierdrama bei Schönram: Auf einer Wiese, an der ein Weg vorbeiführt, wurde der Körper eines gerissenen Mutterrehs gefunden. Den Spuren zur Folge vermutet der örtliche Jäger, dass das Tier von einem Hund getötet wurde. 

Genau so traurig, wie die Tatsache, dass ein Hundebesitzer seinen Vierbeiner nicht an der Leine hatte und somit ein Reh qualvoll gestorben ist, ist auch die Tatsache, dass irgendwo noch ein oder zwei Rehkitze verhungern müssen, da sie keine Mutter mehr haben.

Immer wieder Vorfälle mit frei laufenden Hunden

Leider kommt es immer wieder vor, dass freilaufende Hunde wildern und Wildtiere reißen. Erst unlängst wurde in Kiefersfelden ein Rehkitz von einem Dalmatiner gerissen. Anschließend attackierte er das Muttertier. Eine Jägerin wandte sich damals mit einem dramatischen Appell an die Öffentlichkeit und der Bitte, Hunde an die Leine zu nehmen. 

FDL/Lamminger/dp

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