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Extremismus

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Baustopp wäre Schildbürgerstreich

Gemeinde zahlt Parkplatz an Kinderkrippe selbst - Petting legt 42.000 Euro hin

Parkplatz Petting
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So sah der Parkplatz noch bis vor wenigen Tagen aus. Für die Neugestaltung gibt es derzeit keine Förderung, weshalb die Gemeinde selbst 42 250 Euro aufwenden muss.

Glaubt man Pettings Bürgermeister, so hat die Gemeinde nichts versäumt. Vielmehr sei man vom Amt für ländliche Entwicklung noch im Vorjahr vertröstet worden. Doch nun kam die Absage: Für die angedachte „kleine Dorferneuerung“ rund um die neue Kinderkrippe stehen keine Fördermittel zur Verfügung. Der Fördertopf sei leer, hieß es. Und so biss der Gemeinderat in der Sitzung am Donnerstagabend in den sauren Apfel und entschied, die 42.250 Euro für den Parkplatzneubau selbst zu schultern.

Petting – Mit der Gestaltung der Freianlagen rund um die neue Krippe hatte die Gemeinde die Firma Schneckenpointner beauftragt. Die Kosten dafür: gut 120.000 Euro. Noch am Sitzungstag hatte die Waginger Firma ein Nachtragsangebot für die Parkplatzneugestaltung in Höhe von 42.243 Euro vorgelegt. Allerdings entstand zu dieser Sitzung ein gewisser Entscheidungsdruck, denn laut Bürgermeister Karl Lanzinger hat die Firma bereits „losgelegt“. Wobei es aus seiner Sicht keine Alternative gibt, denn „die Höhenlage weicht so gravierend ab“, dass man es nicht so lassen könne. Zum Hintergrund: Die Planung für den 16-Auto-Parkplatz sieht eine Zufahrt von der Hauptstraße vor und eine Abfahrt nach Osten über die Mühlbergstraße.  

Mit der „erhofften Förderung von 70 Prozent“ rechnet Lanzinger bestenfalls im Jahr 2024, was bedeutet, dass über zwei Winter hier Kies liegen würde. In die neue Krippe würde demnach „Dreck, Sand und Staub“ getragen, was „den neuen Böden nicht guttut.“ Lanzinger stellte an die Gemeinderäte deshalb die entscheidende Frage: „Sollen wir es auf eigene Kosten machen?“ 

„Auf alle Fälle“, bekräftigte Vizebürgermeister Ludwig Prechtl, auch deshalb, weil eine spätere Förderung gar nicht gesichert sei. Im Übrigen sei „schon alles ausgegraben“, weshalb ein Stopp jetzt ein „Schildbürgerstreich“ wäre. „Wir wollen fertig werden.“ – „Ein Winter mit Kiesplatz: nein“, pflichtete Theo Pastötter bei, was Andreas Götzinger unterstützte: „Der ganze Dreck würde in die Krippe getragen und die neuen Böden kaputt gemacht.“ Nicht zuletzt müsste man bis 2024 mit einer „massiven Preissteigerung“ rechnen. „Sparen wir woanders“, empfahl Prechtl, denn selbst ein Provisorium koste Geld

Lanzinger gab zu bedenken, dass man andernfalls in zwei Jahren wieder eine Baustelle im Ort habe. Der Rathauschef beschrieb die Parkplatzgestaltung mit „einem Teil Pflaster, ein Teil Asphalt“. Einer Eigenfinanzierung stimmte das Gremium geschlossen zu.

höf

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