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Feuerwehren im östlichen Landkreis ziehen Bilanz

Kirchanschöring hat nun drei Kommandanten – Neues Löschfahrzeug in Fridolfing

Die Kommandanten aus dem Kreisbrandmeisterbereich „Traunstein Land 2/2“ trafen sich in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Petting zum Dienstgespräch. Neben einen Jahresrückblick wurden auch zahlreiche weitere Informationen zum Dienstbetrieb und Neuerungen besprochen.
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Die Kommandanten aus dem Kreisbrandmeisterbereich „Traunstein Land 2/2“ trafen sich in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Petting zum Dienstgespräch. Neben einen Jahresrückblick wurden auch zahlreiche weitere Informationen zum Dienstbetrieb und Neuerungen besprochen.

Im Dienstgespräch der Kommandanten im östlichen Landkreis Traunstein informierte Kreisbrandinspektor Günter Wambach über das zurückliegende Jahr. Insbesondere der Dauerregen im Sommer, hat im Bereich der Stadt Tittmoning zu einer angespannten Lage geführt. In Kirchanschöring wurde ein weiterer stellvertretender Kommandant gewählt und die Feuerwehr Fridolfing freut sich über ein neues Löschfahrzeug. Die Verantwortlichen der Führungsstelle Salzach berichteten über das letzte Jahr und die neubeschafften Hochleistungspumpen kamen bereits zum Einsatz.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Petting - Christian Allerberger unterstützt zukünftig als zweiter stellvertretender Kommandant die Führungsriege der Feuerwehr Kirchanschöring. Die Feuerwehr hat somit von der Änderung des Bayerischen Feuerwehrgesetztes gebrauch gemacht und dieses Amt eingeführt. „Vor wenigen Wochen ist in Fridolfing ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug eingetroffen“, informierte Günter Wambach in seinem Bericht. Das sogenannte HLF 20 gilt als Alleskönner und ist mit seinen neun Sitzplätzen ein ideales Erstangriffsfahrzeug. Der #WirFahrenRot Stopp des Kreisfeuerwehrverbandes zur Mitgliedergewinnung in Tittmoning war ein voller Erfolg, „es herrschte durchwegs ein Besucherandrang und alle Besucher haben sich über das Angebot gefreut“, resümiert Günter Wambach.

„Bei den Einsätzen war so ziemlich alles dabei. Egal ob Brände, Verkehrsunfälle oder Gefahrgutlagen, die täglichen Herausforderungen wurden von euch durchwegs gut gemeistert und die Neuerungen wie die Führungsstellen oder die Hochleistungspumpen bewähren sich bestens“, lobte Kreisbrandinspektor Günter Wambach, der zusammen mit dem zuständigen Kreisbrandmeister Hans Heinrich, die Versammlung in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Petting leitete. Die Hybridveranstaltung für die Feuerwehren Asten, Fridolfing, Kay, Kirchanschöring, Kirchheim, Lampoding, Petting, Pietling, Tittmoning und Törring wurde jeweils mit einem Vertreter vor Ort und als Videokonferenz für die restlichen Mitglieder abgehalten.

Die Feuerwehren aus den beiden Kreisbrandmeisterbereichen von Georg Fleischer und Hans Heinrich nutzten nach der Coronazwangspause die Möglichkeit, ihren Nachwuchskräften die Grundlagenlehrgänge anzubieten. In Fridolfing, Kirchanschöring und Waging absolvierten 63 Einsatzkräfte das sogenannte Basismodul und in einem weiteren Lehrgang in Kay konnte das Abschlussmodul mit 27 Teilnehmern abgehalten werden. Zudem gab es eine Online-Führungskräftefortbildung zum Thema „Vegetationsbrandbekämpfung“ und eine sogenannte Kommunikationsübung, bei der unterschiedliche Medien und Kommunikationsmittel zum Einsatz kamen. Seitens der Feuerwehr Führungsstelle Salzach zog Michael Prams Bilanz.

Die Mitglieder waren insbesondere in organisatorischen Belangen rund um die Coronapandemie gefordert. Dabei haben sie unter anderem die Masken- und Gütertransporte koordiniert und waren für die Feuerwehren erste Ansprechpartner bei den Meldungen über die Einsatzfähigkeit der Aktiven. Zudem unterstützten sie mehrmals bei Unwetterlagen die zahlreichen alarmierten Feuerwehren und koordinierten Kräfte und Ausrüstung. „In Sachen Ausbildung sind wir mittlerweile auf einem guten Stand angekommen und unser Team aus den Feuerwehren Fridolfing und Pietling ist hochmotiviert“, informierte Michael Prams, der zusammen mit Christoph Huber die Leitung der Führungsstelle innehat.

Die eigens für die Führungsstelle eingerichteten Räumlichkeiten sowie die technische Ausstattung in Fridolfing seien für den Dienstbetrieb bestens geeignet und innerhalb weniger Minuten ab einem Alarm sei man damit einsatzbereit. „2022 wird die digitale Alarmierung auf den Bereich der Integrierten Leitstelle Traunstein mit den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein ausgerollt“, sagte Kreisbrandrat Christof Grundner und gab bekannt, dass derzeit die Abfrage zur Sammelbeschaffung der digitalen Meldeempfänger für die Aktiven laufe. „Die Gemeinden sind bereits alle informiert, dass sie den jeweiligen Bedarf melden sollen, tretet aber mit eurer Verwaltung in Kontakt, damit ihr keine Fristen überseht“, appellierte er an die Kommandanten.

Eine Digitalisierungsoffensive hatte es im gesamten EDV-Bereich gegeben. Der zuständige Fach-Kreisbrandmeister Thorsten Lohner berichtete über zahlreiche Projekte in seinem Bereich. Das landkreisweit einheitliche Verwaltungsportal unterliege einer kontinuierlichen Optimierung, ein Ersatzalarmierungsverfahren mittels App wird in der kommenden Zeit bei allen Feuerwehren ausgerollt. „Der Landkreis Traunstein hat hier die Kosten übernommen. Neben den Funkmeldeempfängern haben alle Aktiven die Möglichkeit, sich zusätzlich mit einer Handyalarmierung über Einsätze ihrer Einheiten informieren zu lassen“, so Thorsten Lohner. „In Sachen Öffentlichkeitsarbeit haben wir unser Angebot deutlich ausbauen können“, sagte Hubert Hobmaier und ergänzte, „dass wir neben der Homepage auf den Kanälen Facebook, Instagram und YouTube vertreten sind“.

Zudem habe man im vergangenen Jahr das Netzwerk zu den lokalen Medien, im Verbandswesen aber auch zur Fachpresse ausbauen können und arbeite täglich vertrauensvoll mit allen Redaktionen zusammen. „Gerade bei größeren Einsätzen oder Flächenlagen biete der Kreisfeuerwehrverband für die Redakteure einen Ansprechpartner, der einen Gesamtüberblick sowie eine fachliche Darstellung über die Arbeit der Feuerwehr geben kann“, so der Fach-Kreisbrandmeister für die Öffentlichkeitsarbeit.

Pressemitteilung Hubert Hobmaier Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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