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Neuregelungen bei Bauland in Petting

Kein "Einheimischen-Modell" mehr bei der Landvergabe

Petting - Das "Einheimischen-Modell" sollte Land-Käufer vor reichen Auswärtigen schützen. Jetzt sagt die EU, das sei diskriminierend:

Die EU hat momentan das "bayerische Einheimischen-Modell" im Visier. So auch in der Gemeinde Petting, schreibt das Traunsteiner Tagblatt. Das sogenannte Einheimischen-Modell sollte die Bewohner der Gemeinde schützen, die Bauland kaufen wollen, aber von fremden finanzstarken Interessenten vom Markt gedrängt werden könnten. Das Modell entspreche nicht dem Ideal der Gleichbehandlung, so die EU-Kommission.  

Nun hat sich die Gemeinde Petting auf ein neues Punkte-System zur Vergabe von Bauland geeinigt. Wer bis zu fünf Jahre in dem Ort wohnt, erhält 60 Punkte. Mehr Punkte bekommen diejenigen, die ein geringeres Einkommen haben. Die Grenze liegt hier bei 40 Punkten. Kinder geben weitere zehn Punkte. Außerdem dürfen die vorhandenen finanziellen Ressourcen den Grundstückswert nicht überschreiten. 

Sollte es einen Gleichstand geben, erhält der Käufer, der seinen Anspruch zuerst angemeldet hat den Zuschlag. Bislang musste ein möglicher neuer Eigentümer mindestens zehn Jahre in der jeweiligen Gemeinde wohnen oder arbeiten. Diese Voraussetzung ist ab sofort unzulässig, damit Interessenten von außerhalb nicht diskriminiert werden.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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