Mutter wurde bei Petting wohl von Hund gerissen

Verwaiste Rehkitze mit Wärmebildkamera und Drohne gesucht

Petting - Die Uhr tickt für die Kinder der toten Rehmutter in Petting. Fuchs, Hunger und Witterung stellen lebensbedrohliche Gefahren für die Jungtiere dar. 

Wie die Polizei Laufen auf Anfrage von chiemgau24.de am 9. Juni bestätigte, waren die Suchen am Morgen des 8. Juni um 10.15 Uhr, welcher wegen widrigen Wetterbedingungen abgebrochen werden musste, und am Nachmittag um 16 Uhr nicht erfolgreich. Daran beteiligt war auch ein Team der Rehkitzrettung Freilassing. Die Uhr tickt also weiterhin für die kleinen Rehkitze. 

Ihre Mutter wurde am 7. Juni tot aufgefunden. Der örtliche Jagdpächter Andreas Mayer ist sich sicher: Die Bisse am Kadaver und das Fehlen eines Einschusses belegen, dass ein freilaufender Hund gewildert hat. Das ist nicht das erste Mal und auch deshalb wies er darauf hin, dass es sich bei solchen Vorkommnissen um einen Straftatbestand handelt. Für die Rehkitze tickt außerdem die Zeit und die Suche nach ihnen gestaltet sich schwierig.


Suche nach den verwaisten Rehkitzen in Petting

 © FDL/Lamminger
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Besonders im Frühjahr liegen die jungen Rehe oft im hohen Gras, wie Barbara Leder vom BRK Wasserwacht Freilassing erläutert. Unter ihrer Leitung ist die Rehkitzrettung der Wasserwacht Freilassing mit Drohne und Wärmebildkamera unterwegs, um den Nachwuchs der Wildtiere zu schützen. Normalerweise wird das kleine Team von Bauern gerufen, bevor ein Feld gemäht wird, damit im hohen Gras versteckte Rehkitze vorab gerettet werden können. Der Drohnenflug hilft erwärmte Stellen zu finden, was dann von einem weiteren Mitglied des Teams überprüft wird. Die Rehkitze sind teilweise erst dann zu erkennen, wenn man direkt vor ihnen steht.

mda

Rubriklistenbild: © FDL/Lamminger (Montage)

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