Feuerwehrhaus: FWG für Neubau

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Piding - Die FWG-Gemeinderäte diskutierten in einer erweiterten Vorstandssitzung unter anderem ausgiebig über das Thema Neubau Feuerwehrgerätehaus und Rathaus.

In der Gemeinderatssitzung am 15. Dezember 2012 stand unter Punkt 8 die Grundsatzentscheidung „Raum- und Sanierungskonzept Rathaus“ auf der Tagesordnung. Da bereits seit Mitte 2011 eine umfangreiche Mängelliste, erstellt von der Feuerwehr, im Rathaus vorliegt, brachte die FWG auch das Feuerwehrgerätehaus in die Diskussion ein.

Am 15. Februar 2012 beauftragte der Gemeinderat den Bauausschuss mit der weiteren Beratung. In den folgenden Monaten zeichnete sich ab, dass von der Verwaltung folgende Variante bevorzugt wird: Neubau eines Feuerwehrgerätehauses an anderer Stelle, Abriss des bestehenden Feuerwehrgerätehauses und Neubau des Rathauses auf dem alten Feuerwehrgelände. Geschätzte Gesamtkosten ohne eventuellen Grunderwerb 5,5 Millionen Euro.

Der Schuldenstand der Gemeinde Piding beträgt per 31. Dezember 2012 4,58 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 867,17 Euro je Einwohner entspricht (Stand 31. Dezember 2007 161,90 Euro, Stand 31. Dezember 2008 476,40 euro). Der Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden liegt aktuell bei 663,00 Euro je Einwohner. Die Rücklagen der Gemeinde belaufen sich per 31. Dezember 2012 auf knapp 0,95 Millionen Euro. Da auch bei den Steuereinnahmen künftig keine nennenswerten Mehreinnahmen zu erwarten sind, wird wohl der Großteil des oben genannten Investitionsvolumens über weitere Darlehen zu finanzieren sein.

Die FWG Piding sieht seit langem den Handlungsbedarf beim Feuerwehrgerätehaus und steht für einen Neubau an anderer Stelle. Wir sehen uns aber auch in der Verantwortung, die Finanzierbarkeit der angesprochenen Projekte sicherzustellen, so die Verantwortlichen. Von einigen FWG-Gemeinderäten wurde ein „Multifunktionshaus“ in die Diskussion eingebracht. Dieser Alternativvorschlag ermöglicht demnach die Reduzierung der Gesamtkosten (bei der Heizanlage, der Haustechnik, den sanitären Anlagen, den Parkplätzen, den Schulungs- und Besprechungsräumen, einem Veranstaltungssaal …) und Einsparungen bei den laufenden Unterhaltskosten. Zudem könnten Erlöse aus der Veräußerung frei werdender gemeindeeigener Grundstücke zur Gegenfinanzierung eingesetzt werden. Im Übrigen funktioniert die Kombination Rathaus/Feuerwehr in Piding seit vielen Jahren ganz ausgezeichnet.

Pressemeldung FWG Piding

Quelle: BGland24.de

Zurück zur Übersicht: Rupertiwinkel

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser