Eine neue Jahreskrippe in Piding eröffnet

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Piding - Die Gemeinde Piding hat zum Beginn der Adventszeit eine Jahreskrippe im Alten Pfarrhof feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die etwa 15 Quadratmeter große Krippe mit über 180 Figuren, alpenländischen Bauten und zahlreichen Tiernachbildungen stammt ursprünglich aus Wannersdorf bei Teisendorf und wurde seit den 1970er Jahren von Wally Nitzinger geschaffen und erweitert. Pfarrer Joseph Koller, der die Segnung vornahm, gab den vielen Besuchern die Krippe als "Anregung zum Innehalten" mit auf den Weg.

Pidings 1. Bürgermeister Hannes Holzner zeigte sich über das Geschenk an die Gemeinde hocherfreut und stellte den Dank an alle Helfer in den Vordergrund seiner Begrüßung. Mit Wally Nitzinger waren zahlreiche Helfer seit Monaten zugange, die Fertigstellung rechtzeitig zum ersten Advent zu bewerkstelligen. Für Aufbau, Gestaltung, elektrische Versorgung und nicht zuletzt den "Vergelts-Gott-Schnackler" dankte Holzner den Hauptverantwortlichen Peter Freimanner, Franz Braun, Fritz Scherer und den vielen beteiligten fleißigen Helfern für deren Arbeit. Die Einnahmen aus dem "Spendenautomat" werden zunächst zum Kostenbeitrag verwendet und kommen dann caritativen Zwecken zugute.

Zur Eröffnung war das erste Stockwerk im Alten Pfarrhof bis auf den letzten Platz gefüllt - ein erster Lohn für Organisatoren, Unterstützer und Gestalter. Selbstverständlich steht erst einmal die Weihnachtsgeschichte im Vordergrund, aber der reiche Fundus, auch an orientalischen Figuren, lässt die Initiatoren an eine Ganzjahreskrippe denken. "A wunderbare Gschicht`" wird so auf lebendige Weise vermittelt und bereichert nicht nur für Kinder Advent und Weihnacht. Pfarrer Koller verwies auf die Entstehungsgeschichte der Krippendarstellungen, als deren "Vater" Franz von Assisi angesehen wird.

Seine ursprüngliche, mit lebenden Tieren gestaltete Krippe sollte den des Lernens unkundigen Menschen die Weihnachtsbotschaft nahebringen. Doch nicht nur diese, auch Stationen aus dem Leben Jesu wurden bald zur "Bilderbibel" nicht nur der einfachen Menschen. Der Reiz der Krippen ist seit damals ungebrochen: Leicht fassbar, detailreich und in die vertraute Landschaft eingebettet ermöglichen sie einen unbefangenen Zugang zum Advents- und Weihnachtskreis und laden zum Betrachten und Innehalten ein. Die Pidinger Krippe im Alten Pfarrhof neben der Kirche ist täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr für Besucher geöffnet.

Pressemitteilung Gemeinde Piding

Quelle: BGland24.de

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