Betrüger an Grenzübergang bei Piding gestoppt

"Kostensparmodell" für Export-Autos gescheitert!

Piding/A8 - Die Rechnung ging nicht auf! Um sich die Kosten für ein Kurzzeitkennzeichen zu sparen, benutzte ein Kroate für den Export zweier Mercedes "A-Klasse" ein und dieselbe Zulassung samt Kennzeichen. 

Dass diese Art der Fahrzeugüberführung nicht "regelkonform" war, räumte der Ertappte unumwunden ein. Nach erfolgter Anzeigenaufnahme wegen Urkundenfälschung und diversen „Verkehrsdelikten“ durfte der 61-Jährige die Dienststelle der Schleierfahnder wieder verlassen. Der nicht zugelassene bzw. versicherte Mercedes wurde an der Autobahntankstelle Piding-Süd "zwangsgeparkt".

Trotz widriger Witterungsverhältnisse und schlechter Sicht hatte in der Nacht auf Freitag eine Streife der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein auf der Autobahn den richtigen Durchblick. So stoppten sie eine ältere A-Klasse mit einer Kurzzeitzulassung, die in Richtung Österreich unterwegs war. Beim anschließenden Standardcheck stellten die Fahnder fest, dass die vom Chauffeur vorgelegten "Fahrzeugpapiere" nicht mit der Fahrgestellnummer des angehaltenen Autos übereinstimmten

Anhand von zwei aufgefundenen Gebrauchtwagenrechnungen - beides ältere "A-Klassen" - war den Kontrollbeamten klar, dass sich der Mann einmal die "Exportkosten" sparen wollte. Konfrontiert mit den Fakten, zeigte sich der verantwortliche, in Baden Württemberg wohnhafte, Berufskraftfahrer geständig. Als Folge musste er seinen fahrbaren Untersatz noch an Ort und Stelle abstellen. Die missbräuchlich verwendeten Kennzeichen stellten die Schleierfahnder sicher. Für die illegale Doppelverwendung der Kurzzeitkennzeichen muss der gebürtige Jugoslawe im Falle einer Verurteilung mit einer spürbaren Strafe rechnen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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