FWG Piding fordert: Keine Ampeln auf der B20!

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Kreuzung St 2103 / B 20

Piding - Eine Ampel anstatt eines Kreisverkehrs zur Regelung der gefährlichen Kreuzung der St2103 und der B20? Aus Sicht der Freien Wählergemeinschaft ein mehr als schlechter Plan:

Am 10. Dezember 2013 schien es endlich soweit. Das staatliche Bauamt Traunstein präsentierte in der Gemeinde Piding betroffenen Anliegern eine Lösung für die unfallträchtige Kreuzung der Staatsstraße 2103 und der Bundesstraße B20.

Ein Bürger sprach sich gegen den Kreisverkehr aus

Kreuzung St 2103 / B 20

Der vorgestellte Kreisverkehrsplatz fand breite Zustimmung bei den Anwesenden. Neben der Entschärfung dieser lebensgefährlichen Einmündung, sollte auch der längst überfällige Radweg nördlich der Staatsstraße entstehen. Nach 9 Monaten ohne jede sichtbare Aktivität schrieb der 2. Bürgermeister Walter Pfannerstill am 19. September 2014 an die Oberste Baubehörde mit der Bitte um Information zum aktuellen Stand der Planungen. Die Antwort wurde in der Gemeinderatssitzung am 5. November 2014 verlesen und war wenig erfreulich. (Die Schreiben finden Sie unter www.fwg-piding.de).

Im Kern: Aufgrund einer Einwendung eines Bürgers (nicht aus Piding) der sich gegen einen Kreisverkehr aussprach und stattdessen eine Ampelanlage forderte, prüft das Straßenbauamt nun beide Optionen. Im Bereich Piding fahren täglich auf der B 20 knapp 30.000 Fahrzeuge. Eine Lichtzeichenanlage in diesem Streckenabschnitt bedeutet einen permanenten Mega-Stau in beide Richtungen mit dem Ergebnis, dass viele Verkehrsteilnehmer den Stau umfahren werden und dazu den Weg durch unsere Gemeinde nehmen.

Sorgenkind Autobahnausfahrt Nord

Autobahnausfahrt Nord auf die B 20

Eine weitere Problemstelle ist die Autobahnausfahrt Nord in Piding. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der B20 können die aus Österreich kommenden Linksabbieger (Richtung Freilassing) nur schwierig ausfahren. So kommt es regelmäßig zu gefährlichen Rückstauungen bis in die Bundesautobahn. Auch hier soll die Lösung eine Ampelanlage sein, mit den gleichen negativen Auswirkungen wie oben beschrieben. Die bessere Alternative wäre hier, das Linksabbiegen zu verbieten und den Verkehr durch den Kreisverkehr an der Lattenbergstraße zu führen. Die FWG Piding fordert nun von der Verwaltung endlich in dieser Richtung tätig zu werden. Aus Sicht der FWG Piding dürfen auf keinem Fall Ampelanlagen an diesen Kreuzungen zur B20 errichtet und dadurch mehr Verkehr in den Ort verlagert werden. Einen entsprechenden Auftrag hat Bürgermeister Holzner in der Gemeinderatssitzung am 5. November 2014 vom gesamten Gremium erhalten.

Die B20 hat die Grenzen der Kapazität bei Weitem überschritten

Eine mögliche Entlastung wäre, einen Teil des Verkehrs auf die gut ausgebaute und abschnittsweise mit Lärmschutz versehende B 21 zu verlagern. Diese Forderung besteht seitens unserer Gemeinde schon seit Jahrzehnten, eine Umsetzung scheitert jedoch an der standhaften Weigerung Bad Reichenhalls.

Kurz nach der Grenze am Walserberg (siehe Foto) könnte mit einem einfachen Abschleifer, der Verkehr nach Bad Reichenhall und weiter nach Lofer über die bestehende Straße auf die B 21 abgeleitet werden und so die Autobahnausfahrt in Piding und damit auch die B 20 entlastet werden.

Pressemeldung der Freien Wählergemeinschaft Piding

Quelle: BGland24.de

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