Haben auch Sie "alte" Briefmarken und möchten diese spenden?

Briefmarkenschatz für die Pidinger Werkstätten

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v.l. Briefmarkensammler Hans Georg Freitel und Wolfgang Beyer, sowie Briefmarkenexperte Wolfgang Hölzl
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Piding - Die Sammelleidenschaft der Philatelisten ist trotz Email & Co ungebrochen. Wer nichts (mehr) mit Briefmarken am Hut hat, kann mit ihnen aber trotzdem ganz einfach Gutes tun:

Am 6. Mai 1840 wurde in Großbritannien die erste Briefmarke, die "One Penny BlackMarke" ausgegeben. Schnell breitete sich die Postmarke für den Versand von Briefen weltweit aus und mit ihrer Verbreitung begann auch die Sammelleidenschaft der Briefmarkenliebhaber, bzw. Philatelisten.

In manchen Haushalten finden sich wahre Schätze aus jahrelanger Sammelleidenschaft, wie bei Hans Georg Freitel und Wolfgang Beyer in Sachsen, bei denen der Pidinger Briefmarkenexperte Wolfgang Hölzl kürzlich einen wahren Briefmarkenschatz für die Pidinger Werkstätten entgegennehmen durfte. 

Was tun mit alten Briefmarkensammlungen?

Ganze Schränke füllen die Briefmarkenalben bei den leidenschaftlichen Sammlern. Was aber tun, wenn das Interesse nachlässt, oder der Sammler verstorben und die Nachkommen nichts mit Philatelie am Hut haben? 

Wer keine Verwendung mehr für seine Briefmarkensammlungen hat, der kann damit etwas Gutes tun. Und zwar egal ob vollständige Sammlung, halbvolle oder gar leere Alben oder ein Schuhkarton voller Briefe, auf denen die Marken noch kleben.

Einrichtungen wie die Pidinger Werkstätten freuen sich über solche Sammlungen, denn in den Pidinger Werkstätten verarbeiten insgesamt fünfzehn Mitarbeiter alles, was mit Briefmarken zu tun hat. 

Neben Sammlungen werden auch Umschläge mit Briefmarken sinnvoll verwertet. Die Marken werden ausgeschnitten und die Adressen vernichtet, damit keine Namen und Adressen in unerwünschte Hände geraten. Frisch aufbereitet nach Kiloware, Themengebieten oder kompletten Alben sortiert geht die Ware in den Verkauf. Gerne beraten die Briefmarken-Spezialisten der Werkstätte auch unverbindlich zu Sammlungen und holen die Marken bei Bedarf ab.

Spenden willkommen

Selbst kleinste Spenden sind willkommen, so unterstützen bereits viele Bewohner und Firmen aus der Region die Werkstätte bereits, indem sie ihre gesamte Korrespondenz zur Verfügung stellen.   

Wer seine Briefmarken gerne loswerden möchte, der kann Thorsten Trotz unter der Telefonnummer 08651/960 148 beziehungsweise unter der E-Mail-Adresse: schongruppe@pwlh.de erreichen

Auch für den Landkreis Traunstein gibt es eine Abgabestelle bei Gardinen Ehr, Königsberger Str. 1 in Traunreut (Öffnungszeiten siehe www.gardinen-ehr.de). 

Quelle: BGland24.de

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