Vier Männer bei Piding festgenommen

Fast 2000 Euro in "falschen Fuffzigern" in der Jackentasche

Piding - Nicht nur, dass ein 28-Jähriger mit einem gestohlenen Fahrzeugschein Auto fuhr - er hatte auch noch mehrere gefälschte 50-Euro-Scheine dabei. 

Die Traunsteiner Schleierfahnder haben am Freitag, 1. Dezember, 38 gefälschte 50-Euro-Scheine aus dem Verkehr gezogen, die ein rumänischer Staatsangehöriger bei der Einreise mit sich führte. 

Die Kriminalpolizei Traunstein übernahm die weitere Sachbearbeitung. Den Schleierfahndern aus Piding fiel ein Pkw Audi A3 mit italienischen Kennzeichen auf, der gegen 14.40 Uhr am Grenzübergang Bad Reichenhall auf der Autobahn in das Bundesgebiet eingereist war. Bei der Kontrolle durch die Beamten befanden sich vier Männer, drei italienische und ein rumänischer Staatsangehöriger, im Fahrzeug, die ihre persönlichen Dokumente sowie Fahrzeugpapiere zur Überprüfung aushändigten. 

Dabei stellte sich heraus, dass die Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein wieder einmal ins Schwarze getroffen hatten. Der italienische Fahrzeugschein wurde bereits im Sommer 2014 in Italien als gestohlen gemeldet und war mit den Daten des aktuell benutzten Audi A3 versehen worden. Die vier Männer wurden daraufhin vorläufig festgenommen und durchsucht. In der Jackentasche des 28-jährigen Rumänen kam ein Bündel Geldscheine, eingewickelt in Zeitungspapier, zum Vorschein. Die Sichtung der 50-Euro-Noten, 38 Stück, ergab, dass es sich um Falschgeld handeln dürfte. 

Das Kommissariat Grenze der Kriminalpolizei Traunstein übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Hehlerei von Kfz, Urkundenfälschung und Inverkehrbringen von Falschgeld. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der Audi A3 und die verfälschten Fahrzeugpapiere sichergestellt. Die vier Männer konnten nach der Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen ihre Weiterreise, allerdings ohne Auto, fortsetzen.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa/Andreas Arnol (Symbolbild)

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