Gestank: Piding rätselt weiter

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Piding – In Piding stinkt es nicht mehr so penetrant wie im Sommer. Nichtsdestotrotz ist die Ursache immer noch nicht geklärt. BGLand24 hat Bürgermeister Hannes Holzner dazu befragt.

Vorrangig in Piding Ost – Ganghoferstraße, Saalachstraße, Marzoller Weg, an der Autobahn – tritt das massive Geruchsproblem seit rund eineinhalb Jahren auf. Im Sommer dieses Jahres verstärkte sich die Thematik massiv. Sogar das Landratsamt wurde eingeschaltet, die ortsansässigen Firmen überprüft. Doch nach wie vor tappt die Gemeinde mit diesem Problem im Dunklen.

Problem kann immer auftreten

Es liegt nicht am Wetter, es liegt nicht an unterschiedlichen Temperaturen oder Windrichtungen. Der Gestank wurde auch an schon allen sieben Wochentagen festgestellt – sogar sonntags, da mitunter sogar am stärksten. Auch die Kläranlage in Piding ist mit ziemlicher Sicherheit nicht der Verursacher des Geruchsproblems, so viel steht mitterweile fest.

Der beißende Geruch tritt mittlerweile „nur noch“ in abgeschwächter Form auf, das Problem stellte sich im Sommer, also bei höheren Temperaturen, weit massiver dar. Die Gemeinde arbeitet mit allen ortsansässigen Firmen zusammen und überprüft sie. „Wir wollen ja auch niemanden zu Unrecht beschuldigen und zunächst einmal unsere Hausaufgaben machen“, so Pidings 1. Bürgermeister Hannes Holzner im Gespräch mit BGLand24.

Verfaultes Wasser?

Der Rathauschef kann die Art des Geruchs nur schwer beschreiben: Es riecht nicht nach verfaulten Eiern, nicht nach Schwefel, und es ist auch kein typischer Klärgeruch – „eher verfaultes Wasser“, so Holzner. Er tritt schubweise auf, und nach zehn bis 15 Minuten verschwindet er meistens wieder so unvermittelt, wie er gekommen war.

Sehen Sie dazu unser Video-Interview mit Pidings 1. Bürgermeister.

bit

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © bit

Zurück zur Übersicht: Piding

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser