Bei Piding

Grenzkontrollen am Walserberg - Fokus lag vermehrt auf Kleinbussen

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Seit nun vier Jahren kennen die Einreisenden die Grenzkontrollen nach Deutschland am Walserberg.  Jeden Tag ärgern sich Reisende über Stau und unnötige Wartezeiten am Grenzübergang.

Die neue Grenzpolizei führte am Freitagabend eine Großkontrolle durch. Der Fokus der schon früher als Schleierfahnder spezialisierten Kräfte, lag in dieser Nacht auf der Kriminalität der Reisenden.

Es ging um grenzüberschreitenden Drogenhandel und Schmuggel von Diebesgut und Regietätigkeit von Straftätern. Besonders im Visier waren dabei Fernbusse, die mittlerweile einen großen Teil der Reisetätigkeiten übernehmen.

Diese starten an zentralen Punkten, wie zum Beispiel dem Hauptbahnhof München und fahren dann in den Osten oder bis nach Istanbul.

Am Walserberg: Grenzkontrollen von Kleinbussen am Freitagabend

Dabei haben die Beamten seit langen festgestellt, dass sehr oft Drogen, Waffen, Diebesgut und auch die Kriminellen diese Art der Reise nutzen. Man will Erfolge erzielen, indem alle, die in der Nacht unterwegs sind, um über den Walserberg zu fahren, auch kontrolliert werden.

Der Polizei gelingt es so auch Autos und andere auffällige Fahrzeuge genauer zu kontrollieren. Schon gegen 19 Uhr hatte man über 14 Reisebusse kontrolliert, auch unzählige Kleinbusse und Wagen.

Die über 40 Beamten wurden bei ihrem nächtlichen Einsatz von einer speziellen Technik-Gruppe des Polizeipräsidiums unterstützt, das beheizte Zelte und große Lichtanlagen zur Verfügung stellte und so den Kontrollplatz ideal ausleuchtete.

Wie hoch die Erfolge und Erkenntnisse sein werden, kann erst die Tage danach durch Auswertungen bestimmt werden.

Aktivnews

Quelle: BGland24.de

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