Hundewelpen in Auto eingepfercht

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Piding - Skrupelllose Hundeschmuggler konnte die Bundespolizei am Mittwoch auf der A8 bei Piding stellen. Die insgesamt 21 Hundewelpen waren im Kofferraum des BMWs eingepfercht:

Die Bundespolizisten staunten nicht schlecht, als sie am Mittwoch (18. Juni) den Pkw zweier Italiener bei Piding etwas genauer in Augenschein nahmen. Im Kofferraum des Coupés waren 21 Hundewelpen verschiedener Rassen zusammengepfercht. Papiere und Impfausweise der Tiere fehlten.

Die Freilassinger Fahnder hatten auf der A8, Höhe Piding, die Insassen eines Fahrzeugs mit slowakischen Kennzeichen kontrolliert. Die Papiere des 59-jährigen Fahrers und seines 30 Jahre alten Freundes waren zunächst nicht zu beanstanden. Beide gaben an, auf der Heimfahrt nach Italien zu sein. Der Kofferraum des Wagens zeigte aber, was sie wirklich im Schilde führten. 21 Hundewelpen, darunter Chihuahua, Malteser und Beagle, saßen auf einer Unterlage aus Papierschnipseln im Kofferraum des BMW. Ohne Futter und Wasser waren die Junghunde eingepfercht worden. Besitznachweise oder gar Impfpässe konnten die beiden Italiener nicht vorweisen. Wegen des Verdachts eines illegalen Tiertransports verständigten die Bundespolizisten das Veterinäramt.

Die Beamten beschlagnahmten die Rassehunde und brachten sie umgehend ins Tierheim Bad Reichenhall. Dort werden die Welpen nun artgerecht versorgt und nach einer Quarantänezeit weitervermittelt. Die zwei italienischen Hundeschmuggler mussten als Sicherheit für das Strafverfahren, das sie in Deutschland erwartet, insgesamt 3.300 Euro hinterlegen.

Ohne ihre lebendige Fracht durften sie schließlich die Heimreise antreten.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: BGland24.de

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