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Menschenhandel und Einbruchsdelikte

Grenzpolizei Piding verhaftet international gesuchten Schwerverbrecher (47)

Piding - Im Rahmen der Schienenfahndung gelang den Beamten der Bayerischen Grenzpolizei am Sonntag die Festnahme eines international gesuchten Mannes. Der ungarische Staatsbürger wurde bereits seit zwei Jahren von Serbien gesucht.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Am Sonntagmorgen kontrollierten die Schienenfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding die Fahrgäste eines Fernzuges in Richtung Budapest. Unter den Fahrgästen auch ein 47-jähriger Reisender, der sich laut Zugticket gerade auf dem Weg von Stuttgart nach Budapest befand.

Die Reise sollte mit der Kontrolle der Schleierfahnder auf Höhe Teisendorf ein abruptes Ende nehmen - bei der Überprüfung der Dokumente und dem damit verbundenen Abgleich seiner Personalien mit dem polizeilichen Fahndungsbestand, staunten die Fahnder nicht schlecht. Die serbischen Behörden waren bereits seit zwei Jahren auf der Suche nach dem Mann.

Der vormals serbische Staatsbürger, der mittlerweile die ungarische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, wurde mittels internationalem Auslieferungshaftbefehl gesucht. Hintergrund für den Haftbefehl waren Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung mit schwerer Misshandlung sowie mehrere schwere Einbruchsdiebstähle.

Nach seiner sofortigen Festnahme und Verbringung in die Diensträume der Grenzpolizei Piding, wurde mit der Generalstaatsanwaltschaft Kontakt aufgenommen. Diese bestätigte die weitere Festhaltung des Ungarn. Im Laufe des Sonntags wurde er dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt und anschließend in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Dort heißt es nun für den 47-Jährigen abwarten, bis das Gericht über seine Auslieferung nach Serbien endgültig entschieden hat.

Pressemitteilung Grenzpolizeiinspektion Piding

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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