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Grenzpolizei Piding

Mit Machete auf dem Rücken und Drogen in der Tasche zum Shoppen nach Salzburg

Das Auffinden von Drogen bei Zugreisenden gehört schon fast zum Alltagsgeschäft bei den Schleierfahndern aus Piding - alles andere als gewöhnlich war jedoch das Auffinden einer Machete, welche ein Mann an seinem Rücken befestigt hatte.

Bereits letzten Mittwoch kontrollierte eine Streife der Grenzpolizei Piding, Dienstgruppe Schiene, einen jungen Traunsteiner in der Bahnhofshalle Freilassing. Da dieser bei der Ankündigung einer Kontrolle sichtlich nervös wirkte, wurden seine Person sowie der mitgeführte Rucksack genauer in Augenschein genommen. 

Die Fahnder mussten nicht lange suchen bis sie fündig wurden. Neben einer Kleinmenge Marihuana in seiner Jacke, hatte der junge Mann auch ein Döschen mit Kokain in seinem Rucksack verstaut. Als die Polizisten ihn aufforderten zur Dienststelle zu folgen, gab er an, hierfür keine Zeit zu haben, da er auf dem Weg nach Salzburg sei, um sich ein neues Handy zu kaufen. 

Der wahre Grund für seine Eile kam schnell ans Tageslicht, als die Kollegen die körperliche Durchsuchung fortsetzen wollten. Er meinte, er habe noch etwas auf seinem Rücken und zeigte eine mit einem Schal befestigte Machete vor. Zu dem Buschmesser befragt meinte er, dass er vorher im Wald war und es dort benötigt hätte. 

Für seinen anschließenden Einkaufstripp wollte er sie nicht extra abnehmen. Nach Anzeigenaufnahme und Sicherstellung der Drogen sowie des Buschmessers wurde der junge Mann auf freien Fuß gesetzt. Er wird jedoch in den nächsten Wochen Post von der Staatsanwaltschaft Traunstein bekommen.

Pressemitteilung der Grenzpolizeiinspektion Piding

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © pixabay

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