Pressemeldung Bayerisches Rotes Kreuz

Rotes Kreuz verteilt Faschingskrapfen bei Blutspende am Rosenmontag in Piding

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Piding - Bei der Blutspende in der Volksschule verteilt das Rote Kreuz Faschingskrapfen an die Spender:

Edi Schmid vom ehrenamtlichen Blutspende-Organisationsteam der BRK-Bereitschaften befürchtet, dass der bevorstehende Blutspende-Termin im Rosenmontagstrubel etwas untergehen wird und nur wenige Spender kommen werden. Wer Fasching feiern und trotzdem etwas Gutes tun will, bekommt deshalb am kommenden Montag, 4. März vom 16.30 bis 20 Uhr in der Volksschule Piding auch einen Faschingskrapfen vom heimischen Bäcker.


Nur 3,5 Prozent spenden wirklich

Schmid: „Auch in der Faschingszeit warten schwerst Kranke auf eine Blutkonserve. Liebe Pidinger, bitte denkt daran, dass mit einer Blutkonserve bis zu drei Patienten wieder eine Chance auf ein Weiterleben haben!“ Laut einer Mitteilung des BRK-Blutspendedienstes halten 94 Prozent der Deutschen Blutspenden für wichtig. 60 Prozent der Menschen sagen, sie würden spenden. Aber nur 3,5 Prozent tun es wirklich. 

„Erfreulicherweise gehen in Bayern mit knapp sieben Prozent doppelt so viele Menschen wie im Bundesdurchschnitt Blut spenden“, berichtet Schmid. In der Gemeinde Piding konnten die Ehrenamtlichen der BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall im vergangenen Jahr bei drei Terminen 270 erschienene Spender, 249 Blutkonserven und 18 Erstspender zählen. Das waren sieben Prozent der spendefähigen Bevölkerung; 2017 waren es neun Prozent. 


Rund 2.000 Blutkonserven werden an einem Tag benötigt

„Wir hoffen, dass am Montag viele Menschen kommen, ihr Blut spenden und mit uns Krapfen essen! Auch die Erstspender ab dem 18. Lebensjahr sind herzlich willkommen!“, erklärt Schmid. Rund 2.000 Blutkonserven benötigen die bayerischen Kliniken an einem Tag, Blut ist aber nur 42 Tage haltbar.

Pressemeldung von Bayerisches Rotes Kreuz, KdöR - Kreisverband Berchtesgadener Land

Quelle: BGland24.de

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