Trümmerfeld auf der A8 bei Piding

Alkofahrer rammt Auto mit Familie an Bord - neun Verletzte

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Die alarmierte freiwillige Feuerwehr Piding musste zur Unfallstellenabsicherung, zur Sicherung des Brandschutzes, sowie den aufwendigen Fahrbahnreinigungen mit vier Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften ausrücken.
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A8/ Piding - Die Fahrt in den Weihnachtsurlaub wurde für eine Familie aus dem Landkreis Miesbach zum Horrortrip.

Bilder von der Unfallstelle

Bilder: Horror-Unfall auf A8

Update, 15.45 Uhr: Polizeibericht

In Nacht vom ersten auf den zweiten Weihnachtsfeiertag kam es auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg, kurz nach der Anschlussstellen Piding, zu einem Auffahrunfall. Hierbei fuhr der Lenker eines Audi nahezu ungebremst auf einen davor fahrenden Minivan auf.

Die Wucht des Aufpralls war dabei so groß, dass der Audi noch über beide Fahrspuren schleuderte, bevor er zum Stehen kam.

In dem Minivan wurde deshalb fünf von sechs und in dem Audi alle vier Insassen teils schwer verletzt und mussten durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Bei der Bergung war auch die Feuerwehr Piding eingebunden und mit 27 Mann vor Ort.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der insgesamt auf ca. 80.000 Euro beziffert wird. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein haben die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache bereits aufgenommen und konnten schon in erster Instanz feststellen, dass der Unfallverursacher erheblich alkoholisiert war.

Dies hat für ihn nun den dauerhaften Verlust seines Führerscheins, sowie zumindest eine empfindliche Geldstrafe zur Folge.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Update, 14 Uhr: Neun Verletzte

Der BR berichtet inzwischen über neun verletzte Personen. Der Unfallort war ein einziges "Trümmerfeld", so die Polizei.

Erstmeldung

Bereits nach 75 Kilometern war ihre Reise zu Ende, als sie um kurz nach 1 Uhr morgens von einem Wagen mit hoher Geschwindigkeit von hinten gerammt wurden. Ein Kroatischer Staatsbürger war mit seinem Münchner Leihfahrzeug mit unverminderter Geschwindigkeit in den Wagen der Familie gerast. Erschwerend hinzu kommt, dass der Unfallverursacher lauf Informationen von vor Ort schwer alkoholisiert gewesen sei soll. 

Das Auto der Miesbacher Familie soll nach der Kollision über 200 Meter weit geschleudert worden sein, bis es völlig zertrümmert auf dem rechten Fahrstreifen stehen geblieben sei. Laut ersten Informationen sollen die Insassen, ein Kind und zwei Erwachsene, bei der Kollision schwer verletzt worden sein und sollen nach Notärztlicher Versorgung ins Salzburger Universitätsklinikum gebracht worden sein. 

Durch den Aufprall wurden auch vier Insassen des anderen Wagen verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Wie uns berichtet wurde, konnte die Polizei eine Alkoholisierung beim Unfallverursachers feststellen und ihm noch vor Ort den Führerschein entziehen.

Die alarmierte freiwillige Feuerwehr Piding musste zur Unfallstellenabsicherung, zur Sicherung des Brandschutzes, sowie den aufwendigen Fahrbahnreinigungen mit vier Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften ausrücken. Die Autobahnpolizei war angehalten wegen des schweren Unfalles die Autobahn in Fahrtrichtung Salzburg zwischen Piding und dem Grenzübergang für mehr als zweieinhalb Stunden total zu sperren. Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden, es entstand ein Sachschaden von mehr als 50.000 Euro.

mz mit Material von AKTIVNEWS

Quelle: BGland24.de

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