FWG Piding: Bichlbruck fürchtet Hochwasser!

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Piding - Die Sorge um die Hochwassersituation bleibt: Auf verbesserten Schutz müssen die Bewohner wohl noch eine Weile warten. Die FWG Piding versucht auszuhelfen:

Beim Jahrhunderthochwasser 2013 wurde Bichlbruck stark in Mitleidenschaft gezogen. Den Bewohnern stand das Wasser buchstäblich bis zum Hals. Bereits in der Klausurtagung im Oktober 2013 hat die FWG Piding über hochwassergefährdete Stellen in Piding beraten und verschiedene Maßnahmen für einen verbesserten Schutz priorisiert.

Daher stellte FWG-Gemeinderat Franz Geigl im Januar einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat. Noch vor der Behandlung des FWG-Antrages im Gemeinderat Anfang der Woche, traf sich eine FWG-Abordnung um den zweiten Bürgermeister Walter Pfannerstill, um mit den betroffenen Bichlbrucker Anwohnern die Hochwasserproblematik vor Ort zu erläutern.

Die Gemeinderäte Christian Kleinert und Franz Geigl, sowie die FWG-Vorstände, Sepp Dendl, Christian Wagner und Brigitte Kagleder erkundigten sich unter Anderem über den Fortgang beim Ausbau des Hochwasserschutzes.

Die hochwassergeschädigten Bichlbrucker fühlen sich seit dem Jahrhunderthochwasser 2013 berechtigt vernachlässigt. Sie vermissen jegliche Aktivität von Seiten des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein.

Eindringlich baten sie um Hilfe, weil sie befürchten, einfach vergessen zu werden! Die steigende Unsicherheit führt zu nervlichen Belastungen für die Anwohner. Nach Ihrer Meinung wäre viel zu erreichen, wenn ihre kleine Siedlung mit einem Leitdamm entlang der Straße bis zum Ortsende gesichert würde. Dieser müsste jedoch bereits hundert Meter vor dem Ortsbeginn das Wasser von der Bichlbrucker Straße durch eine Sperre in den Fluss zurückleiten. Der bestehende Damm müsste um etwa einen halben Meter erhöht werden. Diese Maßnahmen seien nicht zu teuer und könnten entscheidend zur Sicherheit beitragen. Mit Sorge beobachten sie, dass der Fluss ein Gefälle in ihre Wohnrichtung aufweist und somit auf deutscher Seite unmittelbar neben ihren Häusern, die Uferböschung wegreißt.

Ebenso sollte am Ortsende verhindert werden, dass das Wasser von der anderen Seite wieder zurück fließt und in ihre Häuser eindringt. Durch Auslichtung des immer wieder überschwemmten angrenzenden Waldstückes könnte der Durchfluss verbessert und Anlandungen von Treibgut verhindert werden. Die Grundwasserproblematik sei durch eigene starke Pumpen unter Kontrolle.

Die FWG-Gemeinderäte versprachen den Anwohnern alles zu tun, um im Gemeinderat ihre berechtigen Sorgen zu vertreten.

Pressemitteilung der Freien Wählergemeinschaft Piding

Quelle: BGland24.de

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