Wie kommt der Lette nun nach Irland zurück?

Vermeintlicher "Lappen" war nur ein Staplerschein

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Piding - Eigentlich wollte ein Lette einen BMW nur "günstig" nach Rumänien bringen. Bei einer Kontrolle auf der A8 endete jedoch das Vorhaben. Seither hat der Mann eine Menge Ärger:

Am Samstag, 25. April, kurz nach 4 Uhr, wurde ein 27-jähriger Lette mit seinem BMW nach vorangegangener Fahrt auf der A8 in Richtung Salzburg an der Tank- und Rastanlage Piding-Süd einer Kontrolle unterzogen. Der Lette, der in Irland wohnt und arbeitet, wollte mit dem günstigen Einkauf des heruntergekommenen Fahrzeugs in Irland, dessen Verbringung nach Rumänien und dem dort zu erwartenden überteuerten Weiterverkauf den vermeintlich großen Reibach machen. Dumm nur, dass er sich gegenüber den Beamten mit einem etwas ungewöhnlichen Führerschein auswies. Resümierend könnte man sagen: Naja, er hat´s probiert!

Zum einen besaß der vermeintliche Führerschein nicht das inzwischen nahezu übliche Scheckkarten-Format und zum anderen ist auch der bayerische Polizeibeamte im Regelfall der englischen Sprache mächtig. Es handelte sich bei dem vorgelegten Dokument schlichtweg um einen irischen Staplerschein. Im Besitz eines regulären Führerscheins war der Lette, auf Grund von Alkoholproblemen in der Jugend, bisher noch nie. Der Lette wurde durch Beamte der Autobahnpolizeistation Siegsdorf wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und anderer Delikte zur Anzeige gebracht. Zur Durchführung des damit verbundenen Strafverfahrens musste er auch eine entsprechende Kaution hinterlegen. Die Weiterfahrt mit dem BMW wurde dem Letten untersagt. Er darf sich nun Gedanken machen, wie er nach Irland zurückkehren will.

Pressemeldung VPI Traunstein

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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