An der Grenzkontrollstelle Walserberg

Neue Bilder: Reisebus brennt komplett aus

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Piding/Walserberg - Am frühen Sonntagmorgen ist ein Mazedonischer Reisebus an der Kontrollstelle am Grenzübergang Walserberg auf der A8 in Vollbrand geraten und ausgebrannt. Den Einsatzkräften gelang es, alle Insassen rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, so dass niemand verletzt wurde.

UPDATE, 15 Uhr: Bilder des Wracks

Am frühen Sonntagmorgen ist ein Bus an der Grenzkontrollstelle Walserberg komplett ausgebrannt. Die Presseagentur Aktivnews hat nun Bilder des ausgebrannten Wracks veröffentlicht.

Bilder: Buswrack nach dem Brand am Walserberg

Update, 9.45 Uhr: Bilder vom Unfallort

Inzwischen gibt es Bilder vom Brand des Fahrzeugs. Diese wurdem vom BRK Berchtesgadener Land bei dessen Einsatz aufgenommen.

Bilder vom Vollbrand eines Reisebusses

Erstmeldung:

Am Sonntag, gegen 05.20 Uhr, fuhr ein 53-jähriger Mazedonier mit seinem Reisebus zur Einreisekontrolle in die Kontrollstelle der Bundespolizei am Walserberg. Bei seiner Anhaltung bemerkten Beamten Funkenflug im Bereich der Heckklappe, wo sich der Motor befindet. Als man diese schließlich öffnete kam es sofort zur Flammenbildung. Den zahlreichen Kontrollkräften vor Ort gelang es durch schnelles und umsichtiges Handeln die 51 Fahrgäste aus dem Bus zu evakuieren bevor dieser im Vollbrand stand.

Die Feuerwehren Marzoll und Bad Reichenhall waren mit insgesamt 30 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen sehr schnell vor Ort und begannen mit den Löschmaßnahmen. Die Feuerwehr Piding wurde zur Wasserversorgung mit zwei Fahrzeugen und 15 Mann nachalarmiert. Gut eine halbe Stunde später war der Brand gelöscht. Es mußten jedoch fortwährend Nachlöscharbeiten durchgeführt werden, da Glutnester immer wieder aufloderten.

Keine Verletzten

Die Insassen des mazedonischen Unternehmens im Linienverkehr waren von Mazedonien aus auf dem Weg nach Dortmund und wurden durch die Bundespolizei in deren Räumlichkeiten an der Kontrollstelle erstversorgt und schließlich in deren Aufnahmezentrum in Freilassing verbracht, wo sie auf das Eintreffen eines Ersatzbusses warteten. Die Integrierte Rettungsleitstelle schickte vorsorglich auch einen Rettungswagen sowie einen Einsatzleiter an die Brandstelle. Gott sei Dank war letztlich niemand verletzt worden.

Die Zufahrt von der Bundestraße 21 zur Autobahn mußte von den Einsatzkräften gesperrt werden. Die Verkehrspolizei Traunstein, die den Brandfall aufnahm, wurde hierbei durch eine Streife der Polizei Bad Reichenhall unterstützt. Bei der Brandursache ist von einem technischen Defekt auszugehen.

Löschwasser gefroren

Aufgrund der tiefen Temperaturen gefror das Löschwasser und -schaum auf der Fahrbahn. Die Autobahnmeisterei versuchte im Anschluß umgehend die Befahrbarkeit der wiederherzustellen, jedoch mußte hierzu auch der kontaminierte Löschschaum durch ein Spezialunternehmen aus Wasserburg aufgenommen und entsorgt werden. Die Fahrbahn der Autobahn war während der Einsatzmaßnahmen nicht beeinträchtigt. Aufgrund äußerst geringen Verkehrsaufkommens kam es ohnehin zu keinen Behinderungen. Die Kontrolltätigkeit der Bundespolizei war zudem eingestellt worden.

Der Reisebus brannte, abgesehen von den Gepäckfächern unter dem Fahrgastbereich, völlig aus. Ein im Bereich der Kontrollstelle durch die Bundespolizei abgestellter Mercedes CLK, der wegen fehlenden Versicherungsschutzes abgestellt worden war, wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Am Reisebus entstand Totalschaden in Höhe von ca. 100.000 Euro und am Auto Sachschaden von ca. 4000 Euro. Schäden entstanden auch an einem Container der Kontrollkräfte sowie am Straßenbelag, deren Höhe sich derzeit noch nicht beziffern lassen. Die Reinigungsarbeiten durch die Autobahnmeisterei und Bergemaßnahmen durch ein Siegsdorfer Spezialunternehmen dauern derzeit noch an.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Quelle: BGland24.de

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