Zwei Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage

In Mitterfelden werden 42 Wohneinheiten gebaut

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Es kann davon ausgegangen werden, dass auf diesem Grundstück an der Ludwig-Thoma-Straße heuer noch die Bauabsichten mit zwei Mehrfamilienhäusern, insgesamt 42 Wohnungen, und Tiefgarage realisiert werden. Zu den vorliegenden Plänen der Oberbayerische Heimstätte gab der Bauausschuss „Grünes Licht“, unter Berücksichtigung der Hinweise und Auflagen seitens der Gemeindewerke und des Tiefbauamtes.

Ainring - Die Pläne liegen vor und mit nur einer Gegenstimme wurde der Bauantrag genehmigt: Mitterfelden erhält zwei Mehrfamilienhäuser. Auch eine Tiefgarage sieht der Plan vor.

Fernwärme-Anschluss und weitere vielfältige Kabelverlegungsarbeiten im Vorjahr verdeutlichten, dass an dem größten, noch freien Grundstück inmitten des Wohngebietes Mitterfelden an der Ludwig-Thoma-Straße, in absehbarer Zeit eine weitläufige Baustelle entstehen wird.

Die zweifellos im Laufe der Jahre im Wert gestiegene erschlossene Fläche gehört der Oberbayerische Heimstätte. Das Tauziehen, wie und was dort gebaut wird, zieht sich schon etliche Jahre hin, doch in jüngster Zeit und Vorliegen der Pläne zeichnet sich konkret ab, dass ein Neubau mit 42 Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, einschließlich Tiefgarage, entstehen wird.

Im Bauausschuss wurde erläutert, dass sich das Grundstück innerhalb des Bebauungsplanes Mitterfelden befindet. Die Bebauungsplanänderung für dieses Areal entspricht in einem Teilbereich der Tiefgarage allerdings nicht den Festsetzungen, so der Hinweis zur planungsrechtlichen Situation. Klaus Kalb vom gemeindlichen Bauamt zeigte alles auf, was die Erschließung in allen Variationen betraf und von der Heimstätte im Einvernehmen mit der Gemeinde und Gemeindewerken och zu berücksichtigen ist. Fakt ist, so die beurteilende Auflistung den Klaus Kalb, dass das Vorhaben weitestgehend der 112. Änderung des Bebauungsplanes Mitterfelden A für dieses Grundstück entspricht.

Für den Bereich der Tiefgaragenzufahrt kommt es jedoch zu Abweichungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes. Die Abweichung wurde insofern begründet, dass durch die schräge Ausführung der TG-Rampe die mittlere Wandhöhe von drei Meter an keiner Stelle erreicht wird. Im Bereich der zulässigen Grenzbebauung sind Wandhöhen von 2,9 m und 1,39 m beabsichtigt. Diese stellen nach Auffassung der Planer keine Beeinträchtigung dar. Insgesamt hat die TG-Überdachung eine Gesamtlänge von knapp 17 m bei einer maximalen Höhe von 2,90 m.

Im Zuge der Beratung äußerte Ausschussmitglied Sepp Ramstetter, dass er dem Bauantrag nicht zustimmen könne, da ein Durchgang für die Anlieger des Nachbargebäudes bisher nicht geschaffen worden sei. Auch in den Planungsunterlagen sei ein solcher Durchgang nicht zu finden. Hierzu sagte 2. Bürgermeisterin Gabriele Noreisch, wegen des von Ramstetter monierten Durchgangs sei bereits ein Signal seitens der Oberbayerischen Heimstätte gesetzt worden und eine diesbezügliche Einigung in Aussicht gestellt. Sie halte es für einen Glücksfall, dass bei der herrschenden Wohnungsnot, vor allem auch bei junge Familien, Miet- und Eigentumswohnungen durch den Grundeigentümer angeboten werden können.

Sven Kluba äußerte sich positiv über die Nachverdichtung im Innenbereich, jedoch halte er – wie er betonte – den Zuschnitt der geplanten Wohnungen für zu klein. Mit dereinzigen Gegenstimme von Ramstetter wurde bei der Abstimmung dem Bauantrag der Oberbayerische Heimstätte das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Verbindlich zu berücksichtigen sind vom Antragsteller die Hinweise und Auflagen der Gemeindewerke sowie des Tiefbauamtes.

schl

Quelle: BGland24.de

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