„Rama Dama“ in Ainring

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Unglaublich, was die Pfadfinder in Ainring so alles zu Tage förderten. Insgesamt kamen einige hundert Kilo Abfall zusammen.

Ainring - „Rama Dama“ hatten die Pfadfinder vom Stamm Christopherus Mitterfelden für das Ainringer Gemeindegebiet angesetzt. Kurz gesagt: sie sammelten Müll.

Die Kinder und Jugendlichen durchstöberten verschmutzte Ecken im Ortsgebiet von Mitterfelden, am Bahnhof und entlang der Saalach. Am Ende kamen so einige hundert Kilo Abfall zusammen, die nun die Umwelt nicht mehr belasten.

„Eure Müllsammelaktion ist nicht nur Waldkosmetik. Abfall stört das empfindliche Ökosystem, verschmutzt das Grundwasser und Wildtiere können sich daran verletzen. Ihr zeigt hier große Verantwortung“, lobte Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger das Engagement der Pfadfinder zum Beginn der Aktion.

Mit Arbeitshandschuhen, Müllsäcken und Geräten machten sich die Jugendlichen ans Werk. Unterstützung kam vom Ainringer Bauhof, der Material zur Verfügung stellte und den gesammelten Müll mit Fahrzeugen abholte.

Die fleißigen Helfer bekamen von Bürgermeister Hans Eschelberger zum Dank eine Brotzeit.

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde konnten Bürger stark verschmutzte Gebiete im Vorfeld melden. „Besonders betroffen ist das Waldstück bei Bruch“, gab Hans Eschlberger die Hinweise weiter. Tatsächlich förderten die Pfadfinder dort schon nach kurzer Zeit zahlreiche Säcke voll Glas, Dosen und sonstigem Unrat zutage. Besonders die Hinterlassenschaften offenbar fauler Zeitungsausträger wogen schwer: 30 Bündel zur Verteilung vorgesehener Magazine waren einfach im Wald „entsorgt“ worden. Dabei waren sich die jungen Leute keineswegs zu schade, sich die Hände schmutzig zu machen. Mit Eifer packten sie beim Arbeitseinsatz an und organisierten sogar einen kleinen Wettbewerb im Müllsammeln.

„Für uns zählt der Einsatz für die Umwelt. So lernen die Kinder und Jugendlichen, Verantwortung für die Natur zu übernehmen und erkennen, dass sich Engagement für die Gemeinschaft lohnt. Wer einen ganzen Tag lang den Abfall von Fremden wegräumt, überlegt sich zukünftig zweimal, ob er selbst etwas achtlos fallen lässt“, erklärte Stammesvorsitzender Christian Surrer.

Besonders ärgerten sich die Jugendlichen über die Reste von wilden Grillfeiern am Waldrand. Schließlich ist es für die Pfadfinder selbstverständlich, jeden Lagerplatz absolut sauber und natürlich zu hinterlassen. Am Ende des arbeitsreichen Tages lud Bürgermeister Eschlberger die teilnehmenden Gruppen zu einer Brotzeit ein. Bei gegrillten Würstchen gaben die Pfadis auch eine Anregung weiter. „Wir haben viele Leute getroffen, die sich über unseren Einsatz gefreut haben. Sie meinten auch, dass ein zusätzlicher Mülleimer am Waldrand helfen könnte, den Wald sauber zu halten“, so ein Teilnehmer. Eschlberger versprach, diesen Vorschlag in Kürze umzusetzen.

Mehr zu den Pfadfindern Mitterfelden:

Jeden Tag eine gute Tat

Quelle: BGland24.de

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