Pressemitteilung CSU Saaldorf-Surheim

Interkommunale Zusammenarbeit funktioniert

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Sie sind über die Gemeinde- und Stadtgrenzen hinweg allein schon im Norden ein gutes Team und wollen dies auch bleiben, wie sie bekräftigten: Laufens Bürgermeister Hans Feil, Saaldorf-Surheims Bürgermeisterkandidat Andreas Nutz, Bürgermeister und Landratskandidat Bernhard Kern, Altbürgermeister Ludwig Nutz, Freilassings Bürgermeisterkandidat Thomas Wagner und Freilassings amtierender Bürgermeister Josef Flatscher (von links, alle CSU).

Saaldorf-Surheim - Am Rande des Wintergrillens für Jungwähler des CSU-Ortsverbands betonten die Bürgermeister aus dem Landkreisnorden ihre sehr gute, interkommunale Zusammenarbeit.

Am Rande des Wintergrillens für Jungwähler des CSU-Ortsverbands betonten die Bürgermeister aus dem Landkreisnorden ihre sehr gute, interkommunale Zusammenarbeit und stellten sich damit einer anderslautenden Aussage entgegen, die im Zuge des Wahlkampfs gefallen war. "Diese interkommunale Zusammenarbeit soll auch in Zukunft so erfolgreich weitergeführt werden, wie bis jetzt", betonten Amtsinhaber und Kandidaten.


Saaldorf-Surheims Altbürgermeister Ludwig Nutz argumentierte, dass diese gemeindeübergreifende Zusammenarbeit schon unter seinem Vorgänger Albert Rott stattgefunden habe und praktiziert werde. Seit vielen Jahren existiere etwa die "Planungsgemeinschaft Nord", in der sich die Bürgermeister von Laufen, Saaldorf-Surheim, Freilassing, Ainring und Teisendorf alle drei Monate intensiv austauschen. "Die Politik in den Kommunen findet nicht isoliert statt." Freilassings Bürgermeister Josef Flatscher wies auf das erste interkommunale Gewerbegebiet zwischen der Stadt und der Nachbargemeinde Saaldorf-Surheim hin. Der Gewerbebetrieb Pletschacher liege auf Saaldorf-Surheimer Boden, werde aber über Freilassing erschlossen. Es sei das erste Modell, bei dem Gewerbesteuer auf zwei Kommunen aufgeteilt werden.

Allein diese beiden Kommunen hätte viele weitere Projekte in den zurückliegenden Jahren gestemmt, ein großes sei die Wiederbewässerung des sechs Kilometer langen Mittergrabens gewesen, dessen Einweihung im Jahr 2003 gefeiert worden war. Das Wasser komme vom Mühlbach aus Freilassing und laufe in Gerspoint in die Sur. Als weitere Beispiele für die enge Zusammenarbeit mit gemeinsamen Projekte allein im Landkreisnorden nannten die Bürgermeister zum Beispiel den Verbund der Volkshochschule, Maßnahmen wie boden.ständig und Besucherlenkungskonzept beim Abtsdorfer See, gemeinsam setze man sich für Verbesserungen und Maßnahmen an der Bahnstrecke ABS 38 von Freilassing nach Mühldorf ein, Schulverbund, Abwasser, Surgruppe, gemeinsames Wasserschutzgebiet, Verkehr, Infrastruktur, Tierheim, gemeinamer Schlauchpool und Atemschutzgerätewartung bei den Feuerwehren – die Liste ließe sich lange fortführen, so die Kommunalpolitiker.


Die Vertreter der Städte und Gemeinden pflegen ihre Zusammenarbeit nicht nur auf sachlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene. So fahren die Nord-Bürgermeister laut ihrem Bekunden jedes Jahr in Begleitung ihrer Ehefrauen zur Landesgartenschau. Und dann gebe es zum Beispiel das jährliche Bauhof-Watten, bei dem die Bauhof-Mitarbeiter gegen die Bürgermeister antreten. "Gerade in den Bauhöfen geht vieles auf dem kleinen Dienstweg ", erklärt Bürgermeister Flatscher. Wenn eine Nachbarkommune etwa ein Gerät benötigt, so werde dies verliehen und man helfe sich gegenseitig aus.

Pressemitteilung CSU Saaldorf-Surheim

Quelle: BGland24.de

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