Saaldorf-Surheim: Aus dem Bau- und Umweltausschuss

Weg frei für Bebauungspläne „Laufener Straße-Nord“ und „Sillersdorf“ 

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Geplante Gebäude in Sillersdorf – unten Ostansicht, oben Westansicht

Saaldorf-Surheim - In der Januar-Sitzung wurde dem Bau- und Umweltausschuss das überarbeitete Planungskonzept des Bebauungsplanes „Laufener Straße-Nord“ in Surheim vorgestellt. Nunmehr wurde dem Gremium der ausgearbeitete Planungsentwurf vorgestellt und zur Billigung vorgelegt.

Misch- und Wohngebiete in Laufener Straße-Nord

Im Wesentlichen teilt sich der umplante Bereich in Mischgebiete und Allgemeine Wohngebiete auf. Im Sinne einer Innenverdichtung sind durchwegs größere Baufenster vorgesehen. Die als erhaltenswert gekennzeichneten Gebäude müssen bei Ersatz die gleiche Kubatur aufweisen. Im nördlichen Bereich wird die Baugrenze leicht nach Osten verschoben und damit die Errichtung eines zusätzlichen Hauses ermöglicht. WieBauamtsleiter Toni Eder mitteilte, wird die dort angrenzende Fläche vom Landratsamt nicht mehr als „Altlastenverdachtsfläche“ klassifiziert, sondern alsAuffüllfläche. Bei Baumaßnahmen müsse lediglich die Standsicherheit festgestellt werden. Die Erweiterung der Baugrenze wurde ebenso einstimmig gebilligt wie der gesamte Planungsentwurf. Damit steht dem weiteren Verfahren nichts mehr im Wege. Als nächsten Schritt kündigte Toni Eder die Erstellung eines Grünordnungsplanes mit Umweltbericht an. 

Neubauten an Stelle von Bauernhaus "Sillersdorf"

Im Dezember hat der Ausschuss die Änderung des Bebauungsplanes „Sillersdorf“ für die Grundstücke mit den Flächennummern 2673, 2674 und 2683 beschlossen. Jetzt lag dem Gremium der entsprechende Planentwurf zur Billigung vor. Das bestehende Bauernhaus samt Wiederkehr am Burglohweg in Sillersdorf soll durch Neubauten ersetzt werden. Auf einer umbauten Fläche von 523 Quadratmetern sollen im südlichen Bereichfünf Wohnungen entstehen. Für den nördlichen Teil ist eine gewerbliche Nutzung vorgesehen. Von der Verwaltung wurde vorgeschlagen, die nördlich am Grundstück vorbeiführende, drei Meter breite Straße im Bebauungsplan alsöffentliche Fläche mit einer Breite von fünf Metern darzustellen. Franz Hagenauer wies auf die Problematik „Oberflächenwasser im Hangbereich“ hin. Toni Eder erklärte dazu, dass diese Angelegenheit vom Wasserwirtschaftsamt sehr genau geprüft werde und entsprechende Maßgaben erfolgen würden. Auch Bür germeister Bernhard Kern bekräftigte, dass durch die Baumaßnahmen keinesfalls zusätzliches Hangwasser entstehen dürfe. Einstimmig billigte der Ausschuss die vorgestellte Planung. Damit kann das Verfahren mit der vorzeitigen Bürger- und Behördenanhörung fortgesetzt werden.

Norbert Höhn

Quelle: BGland24.de

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