Neue Unterkunft für Asylbewerber in Saaldorf

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Im „Kramer-Zuhaus“ in Saaldorf sollen im Erdgeschoß bis zu vier Asylbewerber untergebracht werden.

Saaldorf-Surheim - Bald können sie kommen, die ersten Asylbewerber: Das „Kruckenfellner-Haus“ wurde für 15 Flüchtlinge vorbereitet. Ab 11. Februar ist es einzugsfertig:

Nun ist es bald soweit, dass die ersten Asylbewerber und Flüchtlinge in Saaldorf eintreffen werden. Bürgermeister Bernhard Kern konnte nun das als Asylbewerberunterkunft vorgesehene „Kruckenfellner-Haus“ in Saaldorf an das Landratsamt Berchtesgadener Land übergeben.

Von links: Bernhard Hager vom Landratsamt, Bernhard Bräuer, Heinrich Hinterseer, Bürgermeister Bernhard Kern Birgit Jonker, Albert Maier und Karlheinz Heinrich vom Landratsamt besichtigen das Kruckenfellner-Haus in Saaldorf. Zum Vergrößern HIER klicken

Die Vertreter des Landratsamt mit Karlheinz Heinrich, Albert Maier und Birgit Jonker von der Ausländerbehörde sowie Bernhard Hager vom Sozialamt besichtigten nun das Gebäude und nahmen die Schlüssel entgegen. Der Bürgermeister sowie Bernhard Bräuer und Heinrich Hinterseer von der Gemeindeverwaltung führten die Vertreter des Landratsamtes durch die Räumlichkeiten.

In den vergangenen sechs Wochen wurde das Gebäude an der Pfarrer-Rehrl-Straße entsprechend saniert, so dass circa 15 Asylbewerber hier Platz finden können. Die Mitarbeiter des Bauhofes sowie freiwillige Helfer bauten zwei zusätzliche Duschen mit WC und Waschbecken in das Haus ein. Von den freiwilligen Helfern wurden unentgeltlich viele Kleinarbeiten durchgeführt.

Wenn bekannt ist, welche Asylbewerber der Gemeinde zugeteilt werden, wird umgehend zu einer Helferkreissitzung geladen, um die nötigen Vorbereitungen und Einteilungen treffen zu können, so Bürgermeister Bernhard Kern. Wichtig ist ein Koordinator vor Ort, der in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung die vorbereitenden Tätigkeiten leitet.

Von Seiten der Caritas wird ein überörtlicher Koordinator zugewiesen, so der Bürgermeister. Das Gebäude selbst ist ab Mittwoch, den 11. Februar bezugsfertig, das wird von den Vertretern des Landratsamtes auch der Regierung von Oberbayern so mitgeteilt. Karlheinz Heinrich vom Landratsamt lobte die Gemeinde Saaldorf-Surheim, die hier vor Ort hervorragende Arbeit geleistet hat.

Die Zimmer im Kruckenfellner-Haus präsentieren sich hell und freundlich. Zum Vergrößern HIER klicken

Nach dem Wunsch des Landratsamtes könnten im Gebäude drei Familien mit je drei Kindern oder eine Familie und 9 Einzelpersonen untergebracht werden. Dies soll so auch der Regierung von Oberbayern mitgeteilt werden. Diese Mitteilung ergeht mit dem heutigen Tag.

Die Vertreter des Landratsamtes erklärten des Weiteren, dass ab 11. Februar mit dem Eintreffen der Asylbewerber gerechnet werden muss. Karlheinz Heinrich erklärte, dass nach dem Stand vom September 2014 der Landkreis in diesem Jahr mit circa 700 weiteren Asylbewerbern und Flüchtlingen rechnen muss.

Von links: Albert Maier, Bernhard Hager, Karlheinz Heinrich, Bürgermeister Bernhard Kern, Bernhard Bräuer, Birgit Jonker und Heinrich Hinterseer bei der Besichtigung. Zum Vergrößern HIER klicken

Nach der Besichtigung des Kruckenfellner-Hauses besichtigten die Vertreter von Landratsamt und Gemeinde das sogenannte „Kramer-Zuhaus“, das sich direkt vor dem Rathaus im Ortszentrum befindet. Von den Eigentümern wurde zugesagt, dass das Erdgeschoß dieses Gebäudes für die Unterbringung von Asylbewerbern zur Verfügung steht. Nach Einschätzung von Karlheinz Heinrich, könnten hier bis zu vier Personen untergebracht werden. Heinrich sprach den Eigentümern dafür seinen Dank aus. Er dankte auch besonders der Gemeinde Saaldorf-Surheim mit Bürgermeister Bernhard Kern, die in Sachen Asylbewerber vorbildhafte Arbeit leistet.

Peter Wimmer

Quelle: BGland24.de

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